Come­back als Po­li­ti­ker

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Sechs Jah­re lang war es um ihn still ge­wor­den. Jetzt tritt Karl-Theo­dor zu Gut­ten­berg wie­der ins Ram­pen­licht zu­rück. Für sei­ne Par­tei soll der 45-Jäh­ri­ge in den Wahl­kampf zie­hen – auf per­sön­li­chen Wunsch von Horst See­ho­fer (67). Es ist sein Come­back als Po­li­ti­ker!

Nach der Pla­gi­ats­af­fä­re 2011 flüch­te­te der einst so be­lieb­te Ex-Bun­des­mi­nis­ter samt Fa­mi­lie in die USA. Doch auf das ru­hi­ge Le­ben scheint „KT“, wie ihn sei­ne CSU-Freun­de noch heu­te nen­nen, in­zwi­schen kei- ne Lust mehr zu ha­ben. Pünkt­lich zum Bun­des­tags­wahl­kampf wird der smar­te Fran­ke wie­der ein­ge­bun­den.

In al­len sie­ben baye­ri­schen Re­gie­rungs­be­zir­ken soll er für die CSU die Wer­be­trom­mel rüh­ren. Und gleich­zei­tig über­prü­fen, ob er beim Volk wie­der gut an­kommt. Denn die Af­fä­re vor sechs Jah­ren kos­te­te den da­ma­li­gen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter nicht nur den Job. Er ver­lor durch sei­ne ge­fälsch­te Dok­tor­ar­beit auch viel Kre­dit bei den Deut­schen. Ob das schon ver­ges­sen ist? Für Horst See­ho­fer auf je­den Fall!

Bay­erns Mi­nis­ter­prä­si­dent Horst See­ho­fer (r.) hält viel von Karl-Theo­dor zu Gut­ten­berg.

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