Li­sa Mar­ti­nek (F.): „Ich bin ge­seg­net“

Das Neue - - DISE WOCHE IN - Li­sa Mar­ti­nek

Erst Kar­rie­re, dann die Kin­der! Li­sa Mar­ti­nek (45) wur­de mit 39 Jah­ren zum ers­ten Mal Mut­ter. Ehe­mann Gi­ulio Ric­cia­rel­li (51), die bei­den Mäd­chen El­la (6) und Cla­ra (5) so­wie Sohn Lu­ca (2) ma­chen ihr Glück per­fekt. „Ich bin ge­seg­net“, sagt sie vol­ler Stolz als „das neue“die Schau­spie­le­rin zum In­ter­view traf.

Ih­re gro­ße Toch­ter wird die­sen Som­mer ein­ge­schult. In­wie­fern könn­te das zur nächs­ten Her­aus­for­de­rung wer­den?

Im Au­gen­blick tue ich noch so, als wüss­te ich nicht, dass sie in die Schu­le kommt (lacht). Wo sind die Klei­nen, wenn Sie dre­hen oder Ter­mi­ne ha­ben?

Wir ha­ben ei­ne Kin­der­frau, die uns un­ter­stützt – aber auch mein Mann und mei­ne El­tern sprin­gen häu­fig ein. Das klappt zum Glück ganz gut. Sind Sie beim drit­ten Kind ei­gent­lich ent­spann­ter als bei den ers­ten bei­den?

Auf je­den Fall. Ich bin viel ge­las­se­ner ge­wor­den. Wir sind ei­ne Fa­mi­lie – je­der muss sich ein we­nig nach dem an­de­ren rich­ten, sonst funk­tio­niert das Zu­sam­men­le­ben ein­fach nicht. War es bei Ih­nen ei­ne be­wuss­te Ent­schei­dung, erst sehr spät Mut­ter zu wer­den?

Man kann Kin­der nicht wirk­lich pla­nen, aber ich emp­fand es als gro­ßen Vor­teil, dass ich erst spät Mut­ter ge­wor­den bin. Für mich war im­mer klar, dass ich jung noch kei­ne Kin­der be­kom­men woll­te, weil ich mei­nen Be­ruf zu sehr lie­be. Sie wa­ren re­la­tiv lan­ge mit Ih-

rem Mann zu­sam­men, be­vor über­haupt das ers­te Kind kam.

Ich fand es wich­tig, mei­nen Mann erst ein­mal wirk­lich ken­nen­zu­ler­nen, be­vor ich mit ihm ei­ne Fa­mi­lie grün­de. Kin­der kit­ten kei­ne Be­zie­hung – son­dern kön­nen ei­ne Part­ner­schaft auch auf die Pro­be stel­len. Ihr Mann ist Re­gis­seur. Wä­re es ei­ne Op­ti­on, mal wie­der zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, um mehr Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen zu kön­nen?

Mit­ein­an­der zu ar­bei­ten ist et­was ganz an­de­res. Das kann man nicht mit Zeit zu zweit ver­glei­chen. In Ih­rem Film „Ein schreck­lich rei­ches Paar“spielt Geld ei­ne gro­ße Rol­le. Wie wich­tig ist Ih­nen ein vol­les Kon­to?

Es ist toll, ei­nen ge­wis­sen Wohl­stand er­reicht zu ha­ben, bei dem man sich we­ni­ger Sor­gen ma­chen muss. Zu viel Geld zu ha­ben, fin­de ich al­ler­dings ziem­lich ge­fähr­lich. Sind Sie ein Glücks­kind?

Ja. Ich hat­te schon viel Glück in mei­nem Le­ben. C. S.

Li­sa Mar­ti­nek ist ein ech­tes Glücks­kind.

P Seit 15 Jah­ren ein Paar! Das Herz der Schau­spie­le­rin ge­hört Ehe­mann Gi­ulio Ric­cia­rel­li.

Das säch­si­sche Ur­ge­stein Götz Schu­bert lebt heu­te in der Nä­he von Berlin.

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