So rüs­tet sich die Kö­nigs­fa­mi­lie für den Ter­ror

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Der Schock nach dem fei­gen An­schlag in Stock­holm sitzt bei den Schwe­den noch tief. Jetzt re­agiert der Hof: Um sich selbst zu schüt­zen, rüs­tet sich die Kö­nigs­fa­mi­lie für den Ter­ror.

Nach­dem am 7. April ein At­ten­tä­ter mit ei­nem Lkw in ei­ne Men­schen­grup­pe ge­rast war und da­bei vier Men­schen ge­tö­tet hat­te, sind auch am Amts­sitz der Ber­na­dot­tes, dem Stock­hol­mer Schloss, die Si­cher­heits­vor­keh­run­gen dras­tisch er­höht. Schwe­re Be­ton-Blo­cka­den wur­den in die Zu­fahrt ge­legt. So will die schwe­di­sche Po­li­zei ver­hin­dern, dass ein Ter­ro­rist mit ei­nem Au­to oder Last­wa­gen zu Kö­nig Carl Gus­taf vor­drin­gen kann.

Auch zum 71. Ge­burts­tag des Re­gen­ten am 30. April wird es des­halb in die­sem Jahr kei­ne gro­ßen Fei­er­lich­kei­ten ge­ben. Zwar will sich das Kö­nigs­paar mit der ge­sam­ten Fa­mi­lie zei­gen, doch wei­te­re öf­fent­li­che Auf­trit­te sol­len ver­mie­den wer­den. „Carl Gus­taf will sich aber nicht ganz ver­ste­cken“, weiß ein Pa­last-In­si­der. „Er will be­wei­sen, dass er auch in den schlim­men Zei­ten für sein Volk da ist.“

Die Si­cher­heits­maß­nah­men wur­den ver­stärkt. Seit ei­ni­gen Ta­gen ste­hen schwe­re Be­tonB­lo­cka­den vor dem Stock­hol­mer Schloss.

Die Kö­nigs­fa­mi­lie ist der Stolz der Schwe­den. Um sie zu schüt­zen, greift die Po­li­zei nun zu dras­ti­schen Mit­teln.

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