Der neue Mann in ih­rem Le­ben

Ent­schei­dung nach den dra­ma­ti­schen Wo­chen

Das Neue - - ZUKUNFT -

Sie kön­nen die Hän­de kaum von­ein­an­der las­sen. An­ge­la Mer­kel (62) hat ei­nen neu­en Mann in ih­rem Le­ben. Em­ma­nu­el Ma­cron ist schon jetzt ei­ner der wich­tigs­ten Ver­trau­ten für die Bun­des­kanz­le­rin. Kom­pe­tent, sach­lich und doch emo­tio­nal – Frank­reichs neu­er Prä­si­dent hat vie­le Vor­tei­le. Und die weiß un­se­re Re­gie­rungs­che­fin ganz gut zu schät­zen.

„Je­dem An­fang wohnt ein Zau­ber in­ne“, schwärm­te sie beim ers­ten Tref­fen

An­ge­la und die Fran­zo­sen, das ist seit je­her ei­ne „grand amour“(sie­he Kas­ten rechts). Ob Jac­ques Chi­rac (84), Ni­co­las Sar­ko­zy (62) oder zu­letzt François Hol­lan­de (62), sie al­le fan­den Ge­fal­len an der deut­schen Po­li­ti­ke­rin – und die­se of­fen­bar auch an ih­nen. Stan­den in der Ver­gan­gen­heit deutsch-fran­zö­si­sche Tref­fen im Ter­min­ka­len­der der Kanz­le­rin, war ei­nes im­mer klar: Es wird sehr ge­fühl­voll. Ein Küss­chen auf die Hand oder ei­nes auf die Wan­ge. Un­se­re An­gie wur­de re­gel­recht um­wor­ben.

Und das wird in Zu­kunft so wei­ter­ge­hen. Denn ge­ra­de ist mit Em­ma­nu­el Ma­cron ein neu­er Mann in den Ely­sée-Pa­last ein­ge­zo­gen. Ge­bil­det, adrett ge­klei­det und mit sei­nen 39 Jah­ren der jüngs­te fran­zö­si­sche Prä­si­dent al­ler Zei­ten. Trotz sei­nes jun­gen Al­ters weiß sich der Po­li­ti­ker durch­zu­set­zen, ge­nau wie An­ge­la Mer­kel. Auch sie kämpf­te lan­ge, bis sie ihr Amt er­reicht hat­te. Und im Herbst will sie es Em­ma­nu­el Ma­cron gleich­tun und für ei­ne wei­te­re Amts­zeit re­gie­ren. Ei­ne Ge­mein­sam­keit, die die bei­den ver­bin­det.

Der Fran­zo­se weiß zu­dem, wie er mit rei­fen Da­men um­ge­hen muss. Seit 2007 ist er mit sei­ner ehe­ma­li­gen Leh­re­rin Bri­git­te ver­hei­ra­tet, die mit ih­ren 64 Jah­ren noch ein­mal zwei Jah­re äl­ter ist als un­se­re Kanz­le­rin. Kein Wun­der al­so, dass sich Mer­kel und Ma­cron beim ers­ten of­fi­zi­el­len Tref­fen in Ber­lin gleich gut ver­stan­den. „Je­dem An­fang wohnt ein Zau­ber in­ne“, zi­tier­te die CDU-Che­fin den Schrift­stel­ler Her­mann Hes­se († 85).

Und wie ver­zau­bert un­se­re An­gie schon von ih­rem „Neu­en“ist, war un­über­seh­bar. Ein­zi­ger Wer­muts­tro­fen: Ihr Ehe­mann Joa­chim (68) könn­te sau­er sein. Denn wer teilt sei­ne Frau schon ger­ne mit ei­nem an­de­ren?

Auf ei­ne gu­te Zu­sam­men­ar­beit! Dar­auf hof­fen die bei­den Po­li­ti­ker in Zu­kunft.

Joa­chim Sau­er muss als Ehe­mann oft zu­rück­ste­cken. Er geht im Herbst in Ren­te, sie will noch mal Kanz­le­rin wer­den. Ist da der Är­ger vor­pro­gram­miert?

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