„An mir ist ei­ne gu­te Wal­dor­fLeh­re­rin ver­lo­ren ge­gan­gen“

Der „Lin­den­stra­ße“-Star kann stri­cken, hä­keln und mit Knet­mas­se um­ge­hen

Das Neue - - TV-STARS DER WOCHE - C. B.

Hä­keln, Stri­cken, Nä­hen: Das al­les be­herrscht Andrea Spat­zek (58) fast im Schlaf. „An mir ist ei­ne gu­te Wal­dorf-Leh­re­rin ver­lo­ren ge­gan­gen“, schmun­zelt der sym­pa­thi­sche „Lin­den­stra­ße“Star im Ge­spräch mit „das

neue“. Ein­zi­ges Man­ko: Ih­ren Na­men kann sie lei­der noch nicht tan­zen!

Sie sind ja sehr krea­tiv. Ba­cken Sie auch Ihr Brot selbst?

Nein. Ich ko­che aber ger­ne. Frü­her ha­be ich so­gar Steck­do­sen ver­legt oder an ei­ne an­de­re Stel­le ver­setzt, wenn nö­tig. Aber mitt­ler­wei­le ist es so, dass ich mir da­für Pro­fis ho­le.

Das klingt ge­fähr­lich. Hat­ten Sie da kei­ne Angst?

Auf kei­nen Fall. Ich ha­be ja vor­her den Strom ab­ge­stellt.

Sie trau­en sich trotz­dem et­was. Das wür­de nicht je­de Frau ma­chen ...

Ja, aber so ei­ne bin ich nicht.

Sie ha­ben Neu­an­fän­ge ge­wagt: aus­ge­wan­dert, ein Kind be­kom­men, ei­ne Part­ner­schaft be­en­det. Sind Ih­nen die­se Schrit­te schwer­ge­fal­len?

Es war ei­ner­seits auf­re­gend, mit­un­ter be­frei­end, aber auf der an­de­ren Sei­te manch­mal mit Weh­mut und Schmerz ver­bun­den. Aber es war im­mer gut und rich­tig so.

Ha­ben Sie auch viel auf Ih­re In­tui­ti­on ge­hört?

Jein, ich bin eher ein Kopf­mensch. Der Ver­stand lie­fert mir die Fak­ten und die In­tui­ti­on tut das ih­re da­zu.

Sind Sie sehr im­pul­siv?

Nein, Wenn, dann stei­ge ich eher ver­bal in die Ei­sen, aber nicht kör­per­lich.

Kön­nen Sie über­haupt so rich­tig ex­plo­die­ren?

Ich bin sehr schnell sehr laut. Ich re­ge mich aber schnell ab und dann ist wie­der al­les gut.

Sie sind ja be­ken­nen­der Sing­le. Wird man in Sa­chen Part­ner­schaft wäh­le­ri­scher?

Der Markt­werk sinkt zwar mit dem Al­ter, aber man wird wäh­le­ri­scher. Ich de­fi­nie­re mich aber nicht über ei­nen Mann. Ich bin zwar ei­ner neu­en Be­zie­hung nicht ab­ge­neigt, aber der „rich­ti­ge Mann“wird im­mer ra­rer.

Die meis­ten Män­ner sind ab ei­nem ge­wis­sen Al­ter eh ver­hei­ra­tet …

Ge­nau. Häu­fig sind sie ver­ge­ben und dann möch­te ich mit ih­nen so­wie­so nichts zu tun ha­ben. Ich will schließ­lich kei­ne Part­ner­schaft zer­stö­ren.

Für ei­nen Mann ist es auch nicht ein­fach, wenn ei­ne Frau so er­folg­reich ist wie Sie?

Ja, das müss­te sein Ego schon ver­tra­gen. Er müss­te so stark sein, dass ich zu ihm auf­schau­en kann. Sonst wird das nichts.

Am schlimms­ten ist das Sing­le-Da­sein si­cher an den Fei­er­ta­gen?

Nein. Ich schaue mir dann die Män­ner von an­de­ren an und den­ke mir „Gut, dass ich die nicht ha­be“(lacht). Mein Freund muss noch ge­ba­cken wer­den.

Selbst ist die Frau: Andrea Spat­zek hat vie­le Ta­len­te. Stri­cken ge­hört auch da­zu.

Er ist der ein­zi­ge Mann in ih­rem Le­ben: die Schau­spie­le­rin mit ih­rem at­trak­ti­ven Sohn Alex­an­der (22).

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