Im­mer Är­ger mit der Ver­si­che­rung

Das Neue - - RATGEBER -

Nicht zu lan­ge hin­hal­ten las­sen

Zig­tau­sen­de Ver­si­che­rungs­kun­den ha­ben sich im ver­gan­ge­nen Jahr wie­der bei der Fi­nanz­auf­sicht Bafin be­schwert. 7985 Fäl­le be­ar­bei­te­te die Be­hör­de bis En­de 2016, das sind 142 Fäl­le mehr als im Vor­jahr. Am häu­figs­ten är­ger­ten sich Kun­den über ih­re Le­bens­ver­si­che­rung (1817), ge­folgt von der KfZ- (1533) so­wie der Kran­ken­ver­si­che­rung (1335). Die meis­ten Be­schwer­den gab es, weil die Ver­si­che­rer nicht zah­len woll­ten oder sich bei der Prü­fung ei­nes Falls sehr viel Zeit lie­ßen. Ver­brau­cher­schüt­zer ra­ten, bei Kon­flik­ten mit der As­se­ku­ranz ei­ne schrift­li­che Ent­schei­dung zu ver­lan­gen. Las­sen Sie sich aber nicht län­ger als sechs Wo­chen hin­hal­ten.

Ge­gen ei­ne Ent­schei­dung weh­ren

Ha­ben Sie Zwei­fel an der Ent­schei­dung, soll­ten Sie sich an die Bafin oder den Om­buds­mann für Ver­si­che­run­gen wen­den (Gra­tis-Tel. 08 00/3 69 60 00; www.ver­si che­rungsom­buds­mann.de). Der Om­buds­mann ar­bei­tet kos­ten­frei und neu­tral. Er ist aber nicht für Strei­tig­kei­ten mit der Kran­ken­ver­si­che­rung zu­stän­dig. Hier kann Ih­nen die Un­ab­hän­gi­ge Pa­ti­en­ten­be­ra­tung wei­ter­hel­fen (Gra­tis-Tel. 08 00/0 11 77 22; www.pa­ti­en­ten­be­ra­tung.de)

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