Auf den Spu­ren sei­nes Va­ters

Sie tei­len die glei­che Lei­den­schaft

Das Neue - - EHRLICHE WORTE -

Als hät­te man die Zeit 30 Jah­re zu­rück­ge­dreht: Blickt man Mick Schu­ma­cher (18) heu­te ins Ge­sicht, er­kennt man so­fort Pa­pa Micha­el (48) wie­der. Da­bei ist es nicht nur das mar­kan­te Kinn, das Mick von Schu­mi ge­erbt hat, son­dern vor al­lem die Lei­den­schaft für star­ke Mo­to­ren. Nun wan­delt der Soh­ne­mann auf den Spu­ren sei­nes Va­ters. Das Le­ben ei­nes „nor­ma­len“18-Jäh­ri­gen wä­re für ihn un­vor­stell­bar. „Die ge­hen al­le zur Schu­le oder stu­die­ren. Ich bin 100 Pro­zent auf Mo­tor­sport kon­zen­triert“, sagt der Sohn des sie­ben­fa­chen For­mel-1-Welt­meis­ters. Im Mo­ment ist er da­mit in der For­mel 3 er­folg­reich. Sein Ziel ist aber ganz klar die For­mel 1: „Mein Vor­bild ist mein Pa­pa.“Und da­für will er al­les ge­ben. „Ich bin ein Renn­fah­rer und will wie je­der an­de­re auch Ers­ter wer­den.“Ein ech­ter Schu­mi eben – mit Ben­zin im Blut.

Er­in­ne­rungs­fo­to: Da Pa­pa Micha­el seit sei­nem Ski­un­fall 2013 nicht mehr mit­kom­men kann, macht Mick Fo­tos für ihn. „Man glaubt es kaum, aber so sa­hen Renn­au­tos frü­her aus! Der Mer­ce­des ist fast 100 Jah­re äl­ter als ich“, sagt Mick be­geis­tert und dreht die Star­ter-Kur­bel.

Hat­te auch ei­ne Vor­lie­be für al­te Ma­schi­nen: Schu­mi 2001 in ei­nem his­to­ri­schen Fer­ra­ri 375 in Sil­vers­to­ne, Groß­bri­tan­ni­en. Mick mit dem frü­he­ren For­mel-1-Ri­va­len sei­nes Va­ters, Da­vid Coul­t­hard (46), in ei­nem al­ten Mer­ce­des Sim­plex. „Die Fahrt durch Mo­na­co war fast wie mit ei­nem For­mel1-Au­to“, scherzt er.

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