So weh­ren Sie sich ge­gen die Ne­ben­kos­ten-Ab­zo­cke

Das Neue - - RATGEBER -

Jetzt im Früh­ling flat­tern wie­der vie­len Mie­tern die Ne­ben­kos­ten­ab­rech­nun­gen ins Haus – oft in­klu­si­ve Nach­zah­lungs­for­de­run­gen. Da­bei gilt: Ver­trau­en ist gut, Kon­trol­le ist bes­ser! Denn der Deut­sche Mie­ter­bund (DMB) schätzt, dass je­de zwei­te Abrech­nung falsch ist. Wel­che Punk­te Sie über­prü­fen soll­ten, er­fah­ren Sie hier:

Frist

Die Abrech­nung muss spä­tes­tens ein Jahr nach dem Abrech­nungs­zeit­raum (et­wa 1. 4. bis 31. 3.) vor­lie­gen. Kommt sie spä­ter, müs­sen Sie nicht zah­len. Aus­nah­me: Kann der Ver­mie­ter nach­wei­sen, dass der Ver­zug nicht durch sein Ver­schul­den ent­stan­den ist, so ist die Ne­ben­kos­ten­ab­rech­nung auch spä­ter noch wirk­sam.

Ver­trag

Als Mie­ter müs­sen Sie Ne­ben­kos­ten nur dann zah­len, wenn dies im Miet­ver­trag ver­ein­bart wur­de. Nur die Heiz­kos­ten wer­den im­mer fäl­lig.

Be­le­ge

Sie ha­ben bei Ih­rem Ver­mie­ter ein Recht auf Be­le­gein­sicht, dür­fen so­gar Ver­trä­ge oder Rech­nun­gen ab­fo­to­gra­fie­ren.

Abrech­nung

Ver­mie­ter dür­fen nicht al­le Kos­ten um­le­gen, da­zu ge­hö­ren et­wa Ver­wal- tungs- und Re­pa­ra­tur­kos­ten. In der Abrech­nung müs­sen fer­ner die Ge­samt­kos­ten so­wie ein Ver­tei­ler­schlüs­sel an­ge­ge­ben wer­den.

Wi­der­spruch

Bei strit­ti­gen Pos­ten soll­ten Sie bei Ih­rem Ver­mie­ter schrift­lich Wi­der­spruch ein­le­gen. Las­sen Sie sich vom Mie­ter­ver­ein oder der Ver­brau­cher­zen­tra­le be­ra­ten.

Ex­per­ten ra­ten da­zu, Nach­for­de­run­gen nicht oh­ne Über­prü­fung zu ak­zep­tie­ren.

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