– Ner­vö­se Un­ru­he raubt den Schlaf

Darm­träg­heit trifft vor al­lem Frau­en häu­fig. Doch sanf­te Mit­tel brin­gen die Ver­dau­ung auf Tr­ab

Das Neue - - OPA-GLÜCK -

Kei­ner re­det gern dar­über. Und doch lei­den rund 16 Mil­lio­nen Deut­sche un­ter Darm­träg­heit – ei­ne Er­kran­kung, die Be­trof­fe­ne in ih­rem All­tag stark ein­schrän­ken kann. Denn Völ­le­ge­fühl, Blä­hun­gen oder Bauch­schmer­zen füh­ren oft da­zu, dass der Ap­pe­tit aus­bleibt und man sich per­ma­nent un­wohl fühlt. Ur­sa­chen gibt es vie­le: Zu we­nig Be­we­gung, Stress oder ei­ne län­ge­re Me­di­ka­men­ten- Ein­nah­me zäh­len zu den häu­figs­ten. Wer re­gel­mä­ßig un­ter Ver­stop­fung (Obs­ti­pa­ti­on) lei­det, soll­te die Ur­sa­che hier­für vom Arzt ab­klä­ren las­sen. In der Re­gel ist die Er­kran­kung aber un­be­denk­lich und kann gut selbst be­han­delt wer­den.

Auf aus­rei­chend Flüs­sig­keit ach­ten

Ei­ne Um­stel­lung der Le­bens­ge­wohn­hei­ten führt meist schon nach we­ni­gen Ta­gen zum Er­folg. Da­zu ge­hö­ren ei­ne bal­last­stoff­rei­che Er­näh­rung (Voll­korn­pro­duk­te, Ge­mü­se und Hül­sen­früch­te), aus­rei­chend Flüs­sig­keit (min. zwei Li­ter Was­ser pro Tag) und Be­we­gung (z. B. ein 30-mi­nü­ti­ger Spa­zier­gang täg­lich). Un­ter­stüt­zend wirkt ein Tee aus den Blät­tern der in­di­schen Sen­na-Pflan­ze (z. B. „MidroTee“, re­zept­frei, Apo­the­ke). Er regt die Mus­ku­la­tur der Darm­wand an und be­wirkt, dass ver­mehrt Flüs­sig­keit ins Dar­min­ne­re auf­ge­nom­men wird. An­wen­dung: 1 EL mit ei­nem Be­cher lau­war­mem Was­ser über­gie­ßen und 20 Mi­nu­ten zie­hen las­sen. Im Akut­fall al­le zwei bis drei

Ta­ge an­wen­den. Lei­den Sie nach sechs bis acht Wo­chen im­mer noch un­ter Ver­stop­fung, soll­ten Sie zu Ih­rem Arzt ge­hen, da­mit er die Ur­sa­che fin­den kann.

Die Sen­na-Pflan­ze ist seit dem 19. Jahr­hun­dert als Ab­führ­mit­tel be­kannt.

Häu­fig sind Stress oder zu we­nig Be­we­gung Ur­sa­che für die Be­schwer­den.

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