Wie Dia­be­ti­ker ih­re Ner­ven schüt­zen

Das Neue - - MEDIZIN -

Die Fü­ße füh­len sich stän­dig eis­kalt an. Die Soh­len krib­beln, die Bei­ne sind taub. Dies al­les sind ty­pi­sche An­zei­chen für ei­ne dia­be­ti­sche Ner­ven­stö­rung (Neu­ro­pa­thie). Bei die­sen Sym­pto­men soll­ten Sie un­be­dingt zum Arzt ge­hen.

Man­gel an Vit­ami­nen

Un­be­han­delt kann die Krank­heit näm­lich die Ner­ven in Bei­nen, Hän­den und so­gar Au­gen schä­di­gen. Die Ur­sa­chen für ei­ne Neu­ro­pa­thie sind vor al­lem ein schlecht ein­ge­stell­ter Blut­zu­cker so­wie ein Man­gel an Vit­amin B1 (Thia­min).

Auf Nähr­stof­fe ach­ten

Aber Sie kön­nen vor­beu­gen: Ge­hen Sie ein­mal jähr­lich zur Kon­troll­un­ter­su­chung. Und: Ak­tu­el­le Stu­di­en be­le­gen, dass die Ein­nah­me von op­ti­mal do­sier­tem Vit­amin B1 (Prüf­prä­pa­rat: „mil­gam­ma pro­tekt“, re­zept­frei aus der Apo­the­ke) vor dia­be­ti­schen Ner­ven­schä­den schüt­zen kann.

Der Vi­tal­stoff lin­dert auch die ty­pi­schen Sym­pto­me wie Schmer­zen in Bei­nen und Fü­ßen so­wie Emp­fin­dungs­stö­run­gen. Al­lein durch die Er­näh­rung kön­nen Dia­be­ti­ker ih­ren Vit­amin-B1-Be­darf kaum de­cken.

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