„Hier ha­be ich mein Glück ge­fun­den!“

Das Neue - - GLÜCKLICH -

Seit 18 Jah­ren lebt Peggy Lu­kac (67) mit Ehe­mann Gus­tav (64) im bran­den­bur­gi­schen Ros­kow. „Hier ha­be ich mein Glück ge­fun­den!“, sagt die Schau­spie­le­rin. „ das

neue“be­such­te die ge­bür­ti­ge New Yor­ke­rin in ih­rem selbst ge­bau­ten Holz­haus.

Freun­de ha­ben sie auf die­sen idyl­li­schen Ort auf­merk­sam ge­macht: „Hin­zu kam, dass ich da­mals Weih­nachts­mär­chen ge- le­sen ha­be und oft in die Ge­gend kam“, er­in­nert sich Peggy Lu­kac. „Es dau­er­te nicht lan­ge und wir fühl­ten uns wie zu Hau­se.“

Nach­dem das Ehe­paar das pas­sen­de Grund­stück ge­fun­den hat­te, ging es los: „Wir ha­ben das Holz­haus ge­plant und mit Fach­leu­ten ge­mein­sam ge­baut“, er­zählt die Schau­spie­le­rin.

Vor sie­ben Jah­ren er­krank­te Peggy Lu­kac an Brust­krebs. „Na­tür­lich bleibt die Angst, dass die Krank­heit wie­der­kommt. Wenn man schon mal mit der ei­ge­nen End­lich­keit kon­fron­tiert wur­de, bleibt das nicht aus“, er­zählt sie. „Des­halb kon­zen­trie­re ich mich heu­te um­so mehr auf al­les Schö­ne in mei­nem Le­ben.“

Die Schau­spie­le­rin hält sich mit viel Be­we­gung an der fri­schen Luft fit: „Am liebs­ten fah­re ich mit dem Fahr­rad, spa­zie­re mit mei­nem Hund Josh oder schwim­me im See, der ans Grund­stück grenzt“, sagt sie. „Ich bin kein Fit­ness-Typ. Ir­gend­wann ha­be ich mit mei­nem Ge­wicht Freund­schaft ge­schlos­sen – und le­be seit­her viel ent­spann­ter.“

Auch in der gro­ßen licht­durch­flu­te­ten Holz­kü­che ist farb­lich al­les auf­ein­an­der ab­ge­stimmt. In der Na­tur schöpft sie Kraft: „Ich ha­be be­son­ders gro­ße Freu­de an mei­nem Gar­ten. Hier kann ich stun­den­lang ver­wei­len und mich bes­tens er­ho­len.“ Peggy Lu­kac liebt gro­ße und hel­le Räu­me. Vie­le der Mö­bel und Ac­ces­soires hat sie von ih­ren Rei­sen mit­ge­bracht.

Bar­fuß in der Kü­che: Die Schau­spie­le­rin läuft sehr ger­ne oh­ne Schu­he durchs Haus. „Ich emp­fin­de das als sehr an­ge­nehm“, sagt sie la­chend. Gar­ten­ar­beit macht ihr gro­ßen Spaß: „Hier kann ich ab­schal­ten und al­les um mich her­um ver­ges­sen. Wirkt wie ei­ne Me­di­ta­ti­on.“ Die ge­bür­ti­ge New Yor­ke­rin legt gro­ßen Wert auf ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Mi­schung zwi­schen Er­ho­lung und Ar­beit: „Da­mit ich im Gleich­ge­wicht blei­be.“

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