Ver­schie­de­ne For­men des Schröp­fens

Das Neue - - MEDIZIN -

• Tro­cke­nes Schröp­fen: Das Ver­fah­ren (wie oben be­schrie­ben) wird häu­fig bei chro­ni­schen Be­schwer­den an­ge­wandt. • Nas­ses (blu­ti­ges) Schröp­fen: Vor dem Auf­set­zen der Glas­ge­fä­ße wird die Haut durch ei­ne Na­del an­ge­ritzt. Da­durch tritt bei der Be­hand­lung Blut aus. Das Ver­fah­ren setzt ei­ne sau­be­re Um­ge­bung vor­aus und ver­schafft oft bei aku­ten Schmer­zen Lin­de­rung. • Schröpf­kopf­mas­sa­ge: Nach­dem der Rü­cken mit ei­ner Sal­be ein­ge­rie­ben wur­de, wird das Schröpf­ge­fäß groß­flä­chig an­ge­wandt. Da das Bin­de­ge­we­be ge­stärkt wird, kommt es bei der Be­hand­lung von Cel­lu­li­tis (Oran­gen­haut) zum Ein­satz. Schröpf­the­ra­pi­en dau­ern pro Sit­zung et­wa 30 bis 45 Mi­nu­ten und kos­ten zwi­schen 50 und 80 Eu­ro (kei­ne Kas­sen­leis­tung).

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