„Zu Hau­se ha­ben die Frau­en das Sa­gen“

Er ist ver­hei­ra­tet und hat drei Töch­ter

Das Neue - - TV-STARS DER WOCHE -

Als Sän­ger von „Caught in the Act“brach er in den 90er-Jah­ren rei­hen­wei­se Mäd­chen­her­zen. Heu­te wohnt das nie­der­län­di­sche Mul­ti-Ta­lent Bas­tia­an Ra­gas (46) mit sei­ner zwei­ten Frau und den ge­mein­sa­men drei Töch­tern zu­sam­men. In „ das neue“ver­rät er: „Zu Hau­se ha­ben die Frau­en das Sa­gen!“ Wie geht es Ih­nen?

Sehr gut. Ich bin heu­te mor­gen um sechs Uhr auf­ge­stan­den und mit mei­nen Töch­tern zum Ba­den an den See ge­fah­ren. Um die­se Zeit ist es noch nicht so heiß. Herr­lich! Wie ist es denn, mit vier Frau­en zu le­ben?

Su­per, ich ge­nie­ße das to­tal! Es ist schö­ner, als ich es mir vor­ge­stellt hat­te. Aber das war nicht im­mer so … Wie mei­nen Sie das?

Na ja, ich und Ba­bys – das ist kei­ne gu­te Kom­bi­na­ti­on. Man schläft we­nig, die Frau hat kei­ne Lust auf Ro­man­tik … Ist ja auch ty­pisch für uns Män­ner. Wir ma­chen mit der Part­ne­rin rum und den­ken nicht da­ran, was spä­ter noch al­les kommt … Sie ha­ben noch Sohn Sem (15) aus ei­ner frü­he­ren Be­zie­hung. Wo lebt er?

Bei sei­ner Mut­ter, manch­mal auch bei uns – an Wo­che­n­en­den. Zum Glück ha­be ich ein gu­tes Ver­hält­nis zu mei­ner Ex-Frau. Wenn er nicht da ist, sind Sie ge­wis­ser­ma­ßen in der Min­der­heit. Ha­ben Sie über­haupt noch was zu sa­gen?

Ich bin mit zwei Brü­dern auf­ge­wach­sen, al­so in ei­ner Män­ner-Fa­mi­lie. Jetzt ist es ei­ne Frau­en-Fa­mi­lie. Das ist schön. Mäd­chen sind näm­lich ein­fa­cher als Jungs. Die wol­len kör­per­li­che Sa­chen mit Ad­re­na­lin-Kick trei­ben. Mäd­chen hin­ge­gen bas­teln, ma­len und mu­si­zie­ren … Jetzt star­tet Ih­re neue Sen­dung „Gut ge­schätzt ge- winnt“. Wie ka­men Sie da­zu?

Man hat mich ge­fragt, ob ich ei­ne Mo­de­ra­ti­on für ei­ne An­ti­qui­tä­ten-Show über­neh­men könn­te. Dann wa­ren sie sehr über­rascht, dass ich zu Hau­se mein ei­ge­nes Ra­ri­tä­ten-Ka­bi­nett ha­be. Schon im­mer kau­fe ich ­al­te Din­ge mit Ge­schich­te. Ich ha­be ei­ne gro­ße Samm­lung an merk­wür­di­gen Ge­gen­stän­den. Zum Bei­spiel?

Din­ge von den Ken­ne­dys, ein Au­to­gramm von Mu­ham­mad Ali oder ei­nen aus­ge­stopf­ten Wolf. Und ich be­sit­ze ei­ne schwar­ze Peit­sche vom frü­he­ren nie­der­län­di­schen Prinz­ge­mahl Bern­hard. Der hat­te ja ein ziem­lich lo­cke­res Lie­bes­le­ben, viel­leicht ein biss­chen zu lo­cker! Er hat­te ei­ni­ge Freun­din­nen und un­ehe­li­che Kin­der. Mit die­ser per­sön­li­chen Ge- schich­te ist die Peit­sche na­tür­lich wit­zig … Han­deln Sie mit die­sen Sa­chen?

Nein, es hat nichts mit Geld zu tun. Es ist mei­ne Lei­den­schaft. Für an­de­re ist es al­tes Zeug mit Staub drauf. Für mich ist es ein Hob­by. Mein Lieb­lings­film ist ja nicht um­sonst „Jä­ger des ver­lo­re­nen Schat­zes“. Da geht es auch um die Su­che nach be­son­de­ren An­ti­qui­tä­ten und ei­ner spe­zi­el­len Form der Ro­man­tik mit his­to­ri­schen Ge­gen­stän­den. Träu­men Sie auch von ei­nem an­ti­ken Schatz, den Sie noch fin­den könn­ten?

Ich ha­be ei­nen Hand-Ab­druck von Na­po­le­on. Ein Ori­gi­nalAu­to­gramm wä­re schön! Wo la­gern Sie Ih­re Schät­ze ei­gent­lich?

Im Ar­beits­zim­mer und in ei­nem ei­ge­nen Raum. Das ge­fällt den Kin­dern, weil es dort so aus­sieht wie in ei­nem Ki­no­film.

Bas­tia­an mit Ehe­frau To­s­ke (43) und den Kin­dern Fe­li­ne (9), He­le­na (10), Cat­ha­ri­na (v. l., 7) und Sohn Sem.

„Gut ge­schätzt ge­winnt“mit Bas­tia­an Ra­gas ist ab 9. Ju­li im­mer sonn­tags um 13.45 Uhr im ZDF zu se­hen.

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