– 10 Ge­sund­heits­ri­tua­le für ein lan­ges Le­ben

Es sind die klei­nen Din­ge, die Vi­ta­li­tät und Wohl­be­fin­den in un­ser Le­ben brin­gen – et­wa die­se Tipps

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Der Kaf­fee am Vor­mit­tag, der klei­ne Spa­zier­gang nach dem Mit­tag­es­sen oder der Plausch mit der gu­ten Freun­din – oft kom­men uns sol­che Mi­ni-Aus­zei­ten vor wie rei­ner Lu­xus. Doch sie ma­chen nicht nur gu­te Lau­ne: Tat­säch­lich wir­ken sie wie Me­di­zin! In vie­len wis­sen­schaft­li­chen Un­ter­su­chun­gen hat sich ge­zeigt: Häu­fig steckt das Ge­heim­nis ei­nes lan­gen Le­bens in den klei­nen Ri­tua­len des All­tags. Mit ­ih­nen neh­men wir Ein­fluss dar­auf, wie alt wir wer­den und ob wir uns zu­sätz­lich da­bei auch noch gu­ter Ge­sund­heit er­freu­en. Be­gin­nen Sie doch ein­fach mit ein paar der Tricks, die wir Ih­nen hier vor­stel­len. Das Al­ler­bes­te dar­an: Sie las­sen sich oh­ne gro­ßen Auf­wand in den All­tag ein­bau­en.

1

Mehr Zeit mit sei­nen Lie­ben ver­brin­gen

Tref­fen mit en­gen Freun­den hal­ten ge­sund: Ei­ne be­reits 75 Jah­re an­dau­ern­de Har­vard-Stu­die zeigt, dass es auf die Qua­li­tät der Ver­bin­dung, nicht die An­zahl der Freun­de an­kommt. Denn in Ge­gen­wart ver­trau­ter Per­so­nen schüt­ten wir ver­mehrt Wohl­fühl­hor­mo­ne aus. Die sor­gen so­gar für bes­se­re Wund­hei­lung.

2 Öf­ter den Blick auf Pflan­zen ru­hen las­sen

Be­schäf­ti­gen Sie sich mehr­mals am Tag mit Ih­ren Zim­mer­pflan­zen und schau­en Sie für ein paar Mi­nu­ten in das Grün. Das senkt das Stress­hor­mon-Le­vel und da­mit auch die Fre­quenz un­se­res Herz­schlags – und beugt so Her­zK­reis­lauf-Er­kran­kun­gen vor.

3

Auch die Zahn­bürs­te im­mer sau­ber hal­ten

Zwei­mal täg­lich Zäh­ne­put­zen schützt die Zäh­ne, aber auch den Darm vor Er­re­gern, die sonst her­un­ter­ge­schluckt wer­den. Doch ge­nau­so wich­tig ist auch die Pfle­ge der Zahn­bürs­te selbst. Tipp: Die Zahn­bürs­te je­den drit­ten Tag mit ko­chen­dem Was­ser spü­len. Das be­sei­tigt dar­in ver­steck­te Kei­me.

4 Die Son­nen­strah­len re­gel­mä­ßig ge­nie­ßen

Frau­en, die viel Zeit in der Son­ne ver­brin­gen, ha­ben ei­ne bis zu 2,1 Jah­re hö­he­re Le­bens­er­war­tung als sol­che, die sich vor­ran­gig im Schat­ten ver­ste­cken. Das zeigt ei­ne ak­tu­el­le Stu­die. Der Grund: Das da­bei ge­bil­de­te Vit­amin D schützt die Zel­len. Wich­tig: Die Haut mit Son­nen­creme schüt­zen!

5

Zum Es­sen sanf­ten Klän­gen lau­schen

Wer beim Es­sen ru­hi­ge Mu­sik hört, isst lang­sa­mer und auch deut­lich we­ni­ger, wie US-For­scher her­aus­fan­den. Das ver­bes­sert die Ver­dau­ung und schützt den Kör­per vor Über­ge­wicht und even­tu­el­len Fol­ge­schä­den wie Herz-Kreis­laufEr­kran­kun­gen.

6

Dank der Kraft des Was­sers stark blei­ben

Mit täg­li­chen Bein­güs­sen kön­nen Sie die Ve­nen stär­ken und den Kreis­lauf in Schwung brin­gen: Ei­nen kal­ten Was­ser­strahl vom Knö­chel über die Au­ßen­sei­te des Bei­nes bis zur Hüf­te füh­ren. Kurz ver­wei­len, an­schlie­ßend an der In­nen­sei­te ab­wärts ge­hen. Am an­de­ren Bein eben­so ver­fah­ren.

7 Mit Kaf­fee­ge­nuss in den Tag star­ten

Kof­f­e­in wirkt chro­ni­schen Ent­zün­dun­gen ent­ge­gen. In Stu­di­en zeig­te sich, dass zwei Tas­sen schwar­zer Kaf­fee täg­lich das Darm­krebs-Ri­si­ko um 25 Pro­zent sen­ken, da hier häu­fig ent­zünd­li­che Pro­zes­se be­tei­ligt sind. Vier Tas­sen ver­rin­gern so­gar das Ri­si­ko für Le­ber­er­kran­kun­gen um ein Drit­tel.

8

Sich auf der lin­ken Sei­te zur Ru­he le­gen

Ge­sund im Schlaf: Schlum­mern wir mög­lichst häu­fig auf der lin­ken Sei­te, pro­fi­tiert un­ser Herz da­von. Denn im Lie­gen fließt ver­mehrt Blut aus den Bei­nen zum Le­bens­mo­tor. Der wird we­ni­ger be­las­tet, wenn er nicht „berg­auf“pumpt.

9

Tief Luft ho­len und ein­fach ent­spannt durch­at­men

Stress­hor­mo­ne kön­nen Blut­hoch­druck för­dern. Die­ser Atemtrick schenkt leicht Ent­span­nung: Lang­sam tief in den Bauch ein­at­men. Beim Aus­at­men die Bauch­mus­keln an­span­nen und stark ein­zie­hen, um die Luft her­aus­zu­pres­sen. Zehn Wie­der­ho­lun­gen.

10Oh­ne

So­cken und Schu­he ge­hen

Bar­fuß ge­hen stärkt nicht nur die Bein- und Fuß­mus­ku­la­tur und sorgt so für Sta­bi­li­tät, es schützt auch das Ge­hirn: Weil Sie Ih­re Schrit­te prä­zi­ser wäh­len müs­sen, wird das Ar­beits­ge­dächt­nis trai­niert. Da­her zu Hau­se mög­lichst bar­fuß ge­hen.

Ein Tref­fen mit der Freun­din kann so­gar Wun­den hei­len las­sen.

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