– Hei­ler­de: ein wah­rer Al­les­kön­ner

Das fei­ne Gestein zählt zu den äl­tes­ten Arz­nei­mit­teln der Welt. Jetzt wur­de die Wir­kung neu ent­deckt

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Sod­bren­nen, Ge­lenk­schmer­zen und un­rei­ne Haut – die­se und an­de­re Be­schwer­den las­sen sich oft wir­kungs­voll mit spe­zi­el­ler Er­de oder Krei­de (Apo­the­ke und Dro­ge­rie) be­han­deln. das Neue sagt, wor­auf es bei der An­wen­dung an­kommt.

Be­währt bei Ma­genDarm-Stö­run­gen

Fein ge­mah­le­ne Hei­ler­de (z. B. von „Lu­vos“, Dro­ge­rie oder Apo­the­ke) ent­hält zahl­rei­che Mi­ne­ra­li­en und Spu­ren­ele­men­te (u. a. Kal­zi­um, Ei­sen, Na­tri­um, Se­len, Si­li­zi­um und Zink). Ein be­son­de­rer Vor­teil be­steht in der star­ken Saug­fä­hig­keit des Na­tur­pro­dukts: Bei Sod­bren­nen bin­det es über­schüs­si­ge Ma­gen­säu­re. Ein­fach 1–2 TL in ei­nem Glas Was­ser auf­rüh­ren. Ei­ne St­un­de vor den Mahl­zei­ten trin­ken.

Ak­tu­el­le Stu­di­en zei­gen, dass selbst über Jah­re an­dau­ern­de Ver­dau­ungs­be­schwer­den wie Blä­hun­gen, Völ­le­ge­fühl und Durch­fall nach sechs­wö­chi­ger Ein­nah­me (zwei­mal täg­lich) deut­lich zu­rück­ge­hen. Denn: Hei­ler­de fängt nicht nur über­schüs­si­ge Säu­re ab, sie bin­det auch Gif­te und hemmt schäd­li­che Kei­me im Ma­gen.

Der fei­ne Gesteins­staub saugt

zu­dem Fet­te und schäd­li­ches Cho­le­ste­rin im Darm auf. So kann das ge­bun­de­ne Cho­le­ste­rin nicht mehr in die Blut­bahn ge­lan­gen und sich an den Ge­fäß­wän­den ab­la­gern. Das Ri­si­ko für Ar­te­rio­skle­ro­se (Ge­fäß­ver­kal­kung) wird deut­lich ver­rin­gert. Be­son­ders ein­fach ist die Ein­nah­me von Hei­ler­de-Kap­seln (Dro­ge­rie, Apo­the­ke): drei­mal täg­lich zu den Mahl­zei­ten.

Pfle­ge für tro­cke­ne, stra­pa­zier­te Haut

Wird ein Ge­misch aus Hei­ler­de und Was­ser äu­ßer­lich auf die Haut auf­ge­tra­gen, hat das ei­ne durch­blu­tungs­för­dern­de (bei war­mer An­wen­dung) oder ei­ne ge­fäß­zu­sam­men­zie­hen­de und rei­ni­gen­de Wir­kung (bei kal­ter An­wen­dung). Da die feuch­te Hei­ler­de von in­nen nach au­ßen trock­net, ent­steht ei­ne Sog­wir­kung auf die Haut­po­ren. Fett, Bak­te­ri­en und Schmutz­par­ti­kel lö­sen sich. Ei­ne kal­te Be­hand­lung emp­fiehlt sich z. B. bei un­rei­ner Haut. Bei Mus­kel- und Ge­lenk­schmer­zen soll­te die An­wen­dung warm in Form von Wi­ckeln er­fol­gen.

Sanf­te Al­ter­na­ti­ve: Heil­krei­de von Rü­gen

We­ni­ger be­kannt ist Heil­krei­de – ein wei­ßes Pul­ver, das aus den na­tür­li­chen Krei­de­vor­kom­men der In­sel Rü­gen ge­won­nen wird. Es be­steht zu et­wa 98 Pro­zent aus Cal­ci­um­c­ar­bo­nat und wirkt vor al­lem ent­zün­dungs­hem­mend. Ex­per­ten emp­feh­len Heil­krei­de als Ba­de­zu­satz. Be­son­ders be­währt ha­ben sich An­wen­dun­gen bei rheu­ma­ti­schen Er­kran­kun­gen und Haut­pro­ble­men.

Hei­ler­de ent­stand ganz na­tür­lich vor Jahr­mil­lio­nen in der Eis­zeit. Das Pul­ver ist frei von Zu­satz­stof­fen.

An­wen­dun­gen mit Heil­krei­de för­dern den Stoff­wech­sel und be­ru­hi­gen die Haut.

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