„Jetzt be­ginnt die schöns­te Zeit mei­nes Le­bens“

Die Sän­ge­rin hat gleich drei Grün­de zum Fei­ern

Das Neue - - JUBEL - L. Kobli­schek

Vie­le Men­schen ha­ben Angst vor dem Al­ter – Dorthe Kol­lo ge­hört nicht da­zu. Im Ge­gen­teil! „Jetzt be­ginnt die schöns­te Zeit mei­nes Le­bens“, lacht die sym­pa­thi­sche Dä­nin kurz vor ih­rem 70. Ge­burts­tag am 17. Ju­li im Gespräch mit „das neue“. Und es gibt noch zwei wei­te­re Grün­de zur Freu­de ...

Ne­ben dem run­den Ju­bi­lä­um fei­ert die Sän­ge­rin auch das Er­schei­nen ih­rer neu­en CD „Das Bes­te von Dorthe“(für 10,99 Eu­ro im Han­del). Doch fast noch schö­ner: Ei­nen Tag vor ih­rem 70. fei­ert Dorthe den zehn­ten Hoch­zeits­tag. Seit 2007 ist sie mit ih­rem vier­ten Mann Hei­ner (67) über­glück­lich und hat mit ihm end­lich die gro­ße Lie­be ge­fun­den: „Er ist ein Han­se­at der al­ten Schu­le. Es hat mir ge­fal­len, wie er mir die Tü­ren auf­hielt, mir den Stuhl be­reit­hielt. Er hat nicht nur gu­te Ma­nie­ren, auch ei­nen gu­ten Ge­schmack bei Es­sen, Klei­dung und Ein­rich­tung.“

Und wie wird die Künst­le­rin all die Fei­er­lich­kei­ten be­ge­hen? „Ich wer­de mit fast 80 Freun­den und Ver­wand­ten in ein ent­zü­cken­des klei­nes Schloss in Dä­ne­mark fah­ren“, schwärmt sie vol­ler Vor­freu­de. Na­tür­lich sind nur ge­wähl­te Gäs­te ein­ge­la­den, denn ei­nes hat sie im Lau­fe der Jah­re ge­lernt: „Ich möch­te kei­ne Zeit mit Men­schen ver­geu­den, die mir nicht wich­tig sind. Je knap­per mei­ne Zeit wird, des­to mehr neh­me ich mir die Prio­ri­tä­ten raus, die mir wich­tig sind.“

Trotz ih­rer le­bens­fro­hen Art macht sich die Sän­ge­rin un­wei­ger­lich Ge­dan­ken über den Tod. „Ich fin­de es ei­ne Un­ver­schämt- heit, dass wir ster­ben müs­sen“, lacht sie. Ih­ren Hu­mor und En­thu­si­as­mus hat sie eben nicht ver­lo­ren. War­um auch? Ihr geht es gut – und man sieht es ihr an!

Und wie hält sie sich fit? „Ich ha­be vie­le In­ter­es­sen, die mich jung hal­ten: Wan­dern, ein Spa­zier­gang mit dem Hund, gu­te Freun­de, zwei wun­der­schö­ne Töch­ter, gu­tes Es­sen und Wein“, er­klärt sie. „Ich bin völ­lig zu­frie­den mit mir. Aber vor al­len Din­gen ist mein Mann zu­frie­den mit mir.“Und das ist doch die Haupt­sa­che!

Au­to­gramm-Adres­se

Dorthe Kol­lo, Ma­li­boo En­ter­tain­ment, Nos­titz­stra­ße 15, 10961 Berlin „Ich bin ganz sel­ten sau­er oder bö­se. Ich la­che sehr ger­ne“, ver­rät Dorthe Kol­lo.

Mit ih­rem Ehe­mann Hei­ner Dett­mer ist die Dä­nin seit 2007 ver­hei­ra­tet. „Ich hät­te es nie für mög­lich ge­hal­ten, dass ich mit ei­nem Mann 17 Jah­re zu­sam­men bin, zehn da­von ver­hei­ra­tet.“

Der Hit „Wärst du doch in Düsseldorf ge­blie­ben“mach­te sie 1968 be­rühmt.

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