Me­di­zin: Ge­hen uns bald die Blut­re­ser­ven aus?�����������������������

Blut­spen­den hat vie­le Vor­tei­le – so­wohl für den Emp­fän­ger als auch für den Spen­der

Das Neue - - DIESE WOCHE -

Be­reits ab ei­nem Li­ter Blut­ver­lust droht Le­bens­ge­fahr. Blut­kon­ser­ven kön­nen dann le­bens­ret­tend sein. Doch Ex­per­ten schla­gen jetzt Alarm: Den Kran­ken­häu­sern ge­hen die Blut­re­ser­ven aus. Da­bei ist Spen­den ganz ein­fach. Wir be­ant­wor­ten die wich­tigs­ten Fra­gen da­zu:

Kann je­der zum Blut­spen­der wer­den?

In der Re­gel kann je­der ge­sun­de Mensch zwi­schen 18 und 72 Jah­ren Blut spen­den. Erst­spen­der soll­ten al­ler­dings nicht äl­ter als 64 Jah­re alt sein. De­tails und Aus­schluss­kri­te­ri­en wie et­wa Fern­rei­sen in Mala­ria­ge­bie­te klärt ein Fra­ge­bo­gen, der zu­vor aus­ge­füllt wer­den muss. Da­zu sorgt ei­ne Un­ter­su­chung des Blu­tes für die Si­cher­heit von Spen­der und Emp­fän­ger.

Was ist vor, bei und nach der Spen­de zu be­ach­ten?

Brin­gen Sie Ih­ren Per­so­nal­aus­weis mit. Vor­her soll­ten Sie aus­rei­chend es­sen und trin­ken, das sta­bi­li­siert den Kreis­lauf. Neh­men Sie sich et­wa ei­ne St­un­de Zeit. Die Spen­de selbst dau­ert nur et­wa zehn Mi­nu­ten. Nach ei­ner Vier­tel­stun­de Ru­he kön­nen Sie sich mit Bröt­chen, Saft und Ku­chen stär­ken. Auf Sport soll­ten Sie an die­sem Tag bes­ser ver­zich­ten.

Wie pro­fi­tiert mein Kör­per da­von, wenn ich Blut spen­de?

For­scher an der Ber­li­ner Cha­rité fan­den her­aus: Re­gel­mä­ßi­ges Blut­ab­neh­men senkt er­höh­ten Blut­druck. Bei Pa­ti­en­ten, de­nen

al­le drei Mo­na­te wie bei der Spen­de 500 ml Blut ent­nom­men wur­de, blie­ben die Wer­te kon­stant nied­rig.

Wann und wo sind die nächs­ten Ter­mi­ne?

Über die kos­ten­lo­se Spen­der­hot­line des Deut­schen Ro­ten Kreu­zes (DRK) er­fah­ren Sie am Te­le­fon, wann in Ih­rer Nä­he die nächs­te Blut­spen­de statt­fin­det: 0800/11 949 11.

Stu­di­en ha­ben ge­zeigt, dass re­gel­mä­ßi­ges Spen­den Blut­hoch­druck sen­ken kann.

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