Pe­ter Weck (F.): Be­reit für ei­ne neue Lie­be

„… aber die Da­me müss­te sich be­ei­len!“

Das Neue - - DIESE WOCHE -

Er hat sich zu­rück­ge­kämpft ins Le­ben – und schaut vol­ler Zu­ver­sicht nach vorn! Fünf Jah­re nach dem Tod sei­ner Frau In­grid († 70) wä­re Pe­ter Weck (86) so­gar be­reit für ei­ne neue Lie­be … „aber die Da­me müss­te sich be­ei­len“, scherzt der sym­pa­thi­sche Schau­spie­ler im In­ter­view mit das neue.

Wie le­ben Sie jetzt, nach­dem Sie aus der Fa­mi­li­en­vil­la aus­ge­zo­gen sind?

Ich ha­be ei­ne schö­ne Miet­woh­nung mit­ten in Wi­en, et­wa 140 Qua­drat­me­ter groß.

Er­le­di­gen Sie den Haus­halt al­lei­ne?

Nein, ich ha­be ei­ne Frau, die zwei­mal die Wo­che vor­bei­kommt und al­les in Schuss hält.

Ist der Blick nach vorn wich­tig, um vi­tal zu blei­ben?

Ja, es ist wich­tig, im­mer auf Neu­es aus­ge­rich­tet zu sein und sich neu­en Auf­ga­ben zu wid­men. Mei­ne Ar­beit hält mich fit. Es ist ein Glück, dass es mir leicht fällt, Tex­te zu ler­nen.

Was hat Ih­nen nach dem Tod Ih­rer Frau Halt ge­ge­ben?

Mei­ne bei­den Kin­der. Die ha­ben mich sehr un­ter­stützt.

Hat sich heu­te Ihr Den­ken über den Tod ver­än­dert?

Nein. In­grids Tod kam nur so über­ra­schend. Schließ­lich bin ich ja zwölf Jah­re äl­ter als sie.

Glau­ben Sie, dass es für je­den Men­schen im Le­ben die ei­ne gro­ße Lie­be gibt?

Nein, das glau­be ich eher nicht. Ich den­ke, das liegt in der Na­tur des Ein­zel­nen.

Kä­me ei­ne neue Lie­be für Sie in­fra­ge?

Weh­ren wür­de ich mich da­ge­gen nicht. Aber die Da­me müss­te sich schon sehr be­ei­len. Heu­te schlie­ße ich nichts mehr aus, aber da­für muss­ten auch Jah­re ver­ge­hen.

Er­schreckt es Sie, dass Sie am 12. 8. 87 Jah­re alt wer­den?

Nein, so­lan­ge ich mich so gut füh­le wie jetzt und das noch ei­ne Zeit lang ge­nie­ßen kann.

Ha­ben Sie ein Le­bens­mot­to?

Nicht auf­ge­ben, wenn man et­was will, und das Ma­xi­mum aus sich her­aus­ho­len.

Lebt für sei­ne Ar­beit: Pe­ter Weck dreh­te 120 Fil­me, war er­folg­reich als Re­gis­seur und Pro­du­zent und wur­de zum vier­ten Mal für sein Le­bens­werk aus­ge­zeich­net.

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