Ihr ein­sa­mer Tod mit 50

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▲ Mit dem Lied „Und da­bei lie­be ich euch bei­de“er­ober­te sie 1978 die Charts.

Am En­de war sie ganz al­lei­ne. Andrea Jür­gens ist an mul­ti­plem Or­gan­ver­sa­gen in ei­nem Reck­ling­hau­se­ner Kran­ken­haus ge­stor­ben. Ihr ein­sa­mer Tod mit 50 zeigt: Die Sän­ge­rin führ­te ein schick­sal­haf­tes Le­ben – von An­fang bis zum bit­te­ren En­de.

Denn als Andrea Jür­gens 1987 im Al­ter von gera­de ein­mal 20 Jah­ren ihr ers­tes „Best of“-Al­bum ver­öf­fent­lich­te, hat­te sie die Hö­he­punk­te ih­rer Kar­rie­re be­reits er­lebt. Als Elf­jäh­ri­ge sang sie sich 1978 in die Her­zen der Deut­schen. Ihr ers­ter war zu­gleich ihr größ­ter Hit. Was da­nach folg­te, konn­te an den gro­ßen Er­folg nie mehr an­knüp­fen.

Und auch privat stand sie nicht auf der Son­nen­sei­te. Ei­ner ge­schei­ter­ten Ehe folg­ten meh­re­re Be­zie­hun­gen. Be­son­ders in den letz­ten Jah­ren ka­men dann auch noch trau­ri­ge Schick­sals­schlä­ge hin­zu, die sie völ­lig aus der Bahn war­fen. Nach Va­ter Heinz († 76, 2010) starb 2013 erst ihr Bru­der Ralf († 57) und im letz­ten Jahr auch noch Ma­ma Marg­ret († 87).

Auf Er­den war sie zu­letzt ganz al­lei­ne. Viel­leicht ist sie jetzt im Him­mel wie­der mit ih­rer Fa­mi­lie ver­eint. Ein schwa­cher Trost.

In spä­te­ren Jah­ren war Andrea Jür­gens wei­ter auf der Büh­ne. Die gro­ßen Er­fol­ge stell­ten sich aber nicht mehr ein.

o Sie wa­ren stolz auf ih­re er­folg­rei­che Toch­ter: der Kin­der­star mit sei­nen El­tern Heinz und Marg­ret.

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