Muss plötz­lich sein Sohn das Geld für ihn ver­die­nen?

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Die Sch­lin­ge zieht sich im­mer wei­ter zu. Boris Be­cker (49) macht seit Wo­chen mit Plei­te-Vor­wür­fen Schlag­zei­len – und rei­tet so­gar sei­ne Fa­mi­lie in den Schla­mas­sel mit rein. Jetzt kommt raus: Plötz­lich ist sein äl­tes­ter Sohn Gast in der Ab­schieds-Staf­fel der Koch­show „Grill den Hens­s­ler“. Muss jetzt et­wa Noah (23) das Geld ver­die­nen?

Es ist doch merk­wür­dig: Noah Be­cker sah man bis­her nie in TV-For­ma­ten. Er ver­folg­te im Stil­len sei­ne DJ- und De­si­gner„Kar­rie­re“. Doch plötz­lich wird er Gast in ei­ner Show: Näm­lich in ei­ner der letz­ten drei Fol­gen von „Grill den Hens­s­ler“am 27. Au­gust (20.15 Uhr, Vox). War­um macht der Künst­ler das? Hat der Schul­den­berg sei­nes Va­ters et­was da­mit zu tun?

Fest steht: Am 23. Ju­ni hat­te ein bri­ti­sches Kon­kurs­ge­richt den Lei­me­ner für zah­lungs­un­fä­hig er­klärt. Hans-Die­ter Cle­ven (74), der ehe­ma­li­ge Ge­schäfts­part­ner der Ten­nis­le­gen­de, ver­langt von ihm so­gar 36,5 Mil­lio­nen Eu­ro. Boris ging des­halb so weit, dass er 2008 das Haus sei­ner Mut­ter ver­pfän­de­te – und

ih­ren Le­bens­abend zer­stör­te („das neue“

be­rich­te­te in Aus­ga­be 30). Doch da­mit nicht ge­nug: 2011 un­ter­schrieb er ei­nen Kauf­ver­trag für das Haus mit der be­trü­ge­ri­schen An­la­ge-Fir­ma „S&K“. Der De­al platz­te glück­li­cher­wei­se, da Boris den Schuld­zet­tel nicht beim No­tar vor­le­gen konn­te.

Das dreis­te Ver­hal­ten macht deut­lich, zu wel­chen Mit­teln der drei­ma­li­ge Wim­ble­don-Sie­ger greift. Und das al­les nur, um sein Lu­xus­le­ben nicht zu ver­lie­ren. Ehe­frau Lil­ly (41) wur­de bei­spiels­wei­se mit Sohn Ama­de­us (7) schon wie­der auf der Son­nen­in­sel Ibi­za ge­sich­tet (sie­he

Ar­ti­kel rechts). Wie pein­lich! „Er hat uns, sei­ne Söh­ne – und wir ma­chen ihn stolz“, sag­te Noah kürz­lich. Für sei­nen Va­ter wür­de er al­les tun. Sei­ne Bröt­chen ver­dient er noch mit sei­nen Kunst­aus­stel­lun­gen. Doch das reicht of­fen­sicht­lich nicht.

Bei Boris scheint nicht nur das Geld flö­ten ge­gan­gen zu sein, son­dern auch sein Ver­stand. Wie kann man bloß sei­ne ei­ge­ne Fa­mi­lie so ins Ver­der­ben stür­zen? Und das al­les nur, um sei­ne ei­ge­nen Be­dürf­nis­se zu stil­len ...

Noah Be­cker kann mit Gla­mour ei­gent­lich nichts an­fan­gen. Er wur­de we­gen sei­nes „Schmud­del“-Sty­les so­gar schon mit ei­nem Pen­ner ver­wech­selt. Boris Be­cker steht das Was­ser bis zum Hals. Trotz­dem ver­sucht er, sei­ne Si­tua­ti­on her­un­ter­zu­spie­len: „Ich bin we­der zah­lungs­un­fä­hig noch plei­te“, be­haup­tet er. Au­to­gramm-Adres­se Boris Be­cker, c/o SR Ma­nage­ment, Kai­ser-Wil­helm-Ring 22, 50672 Köln

Boris (l.) war mit Ehe­frau Lil­ly (41, 2. v. l.) 2016 selbst schon bei Stef­fen Hens­s­ler (44, M.) zu Gast. Sie tra­ten ge­gen die TV-Stars Andrea Sa­watz­ki (54) und Chris­ti­an Ber­kel (59) an.

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