Si­mo­ne Re­thel:

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Är­ger um das Gr­ab von Jo­han­nes Hee­sters

Man­che Stars fin­den nach ih­rem Tod kei­nen Frie­den. Ak­tu­el­les Bei­spiel: Jo­han­nes Hee­sters († 108). Fast sechs Jah­re nach sei­nem Tod gibt es Zoff um sein Gr­ab. Für die ei­nen ist es ver­wil­dert – für sei­ne Wit­we Si­mo­ne Re­thel (68) ist es ro­man­tisch.

„Ich bin so oft es geht an sei­nem Gr­ab“, tön­te Si­mo­ne Re­thel im In­ter­view vor fünf Wo­chen. Kurz nach Ver­öf­fent­li­chung des Ar­ti­kels mel­de­te sich ei­ne scho­ckier­te An­woh­ne­rin des Münch­ner Nord­fried­hofs, wo Jo­han­nes Hee­sters be­gra­ben ist. Es ist „sehr un­ge­pflegt“und die Aus­sa­ge „Ich bin da so oft es geht“ist „echt ge­lo­gen“!

Schlim­me Vor­wür­fe! Na­tür­lich wur­den sie von „das neue“über­prüft. Ein Re­por­ter war vor Ort. Das Er­geb­nis: Über Ge­schmack kann man be­kannt­lich strei­ten. Wu­chern­de Pflan­zen, Lö­cher im Mauerwerk, schwar­ze Fle­cken an der Wand! Nie­mand wür­de ver­mu­ten, dass hier wirk­lich ei­ne Film-Le­gen­de be­stat­tet wur­de! Vie­le Be­su­cher aus dem In- und Aus­land pil­gern an das Gr­ab. Kei­ner von ih­nen dürf­te ver­ste­hen, war­um es so aus­sieht!

Wir üb­ri­gens auch nicht. „das neue“frag­te Si­mo­ne Re­thel: „Das Gr­ab ist nicht un­ge­pflegt, nur ein biss­chen zu­ge­wu­chert wie bei Dorn­rös­chen. Das ist doch ro­man­tisch! Das mag viel­leicht nicht je­dem ge­fal­len. Aber vie­le Be­su­cher fin­den es idyl­lisch. “ ▲ Si­mo­ne Re­thel schick­te

die­ses Fo­to: „Das Gr­ab ist et­was ganz Be­son­de­res.“

Ver­wil­dert oder ro­man­tisch?

Fast 20 Jah­re war Jo­han­nes Hee­sters mit sei­ner zwei­ten Ehe­frau Si­mo­ne Re­thel ver­hei­ra­tet. Löch­ri­ges Mauerwerk, stark wu­chern­de Hor­ten­si­en – das ge­fällt nicht je­dem Be­su­cher! Ge­pflegt und or­dent­lich: So sah das Gr­ab sie­ben Mo­na­te nach der Be­er­di­gung aus.

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