Ma­ria Men­dio­la (Bac­ca­ra):

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

So lebt das Dis­co-Duo

Die bei­den Sän­ge­rin­nen sit­zen auf dem bor­deaux­far­be­nen So­fa und la­chen in die Ka­me­ra. Ma­ria Men­dio­la (65), die 1977 mit dem Dis­co-Duo „Bac­ca­ra“be­rühmt wur­de, hat in Cris­ti­na Se­vil­la (48) nicht nur ei­ne neue Ge­s­angs­part­ne­rin ge­fun­den. „Cris­ti­na ist wie ei­ne Schwes­ter für mich“, sagt sie. „das neue“be­such­te die Spa­nie­rin in ih­rer Woh­nung in Ma­drid.

Vor 17 Jah­ren ha­ben sich die zwei Frau­en zu­fäl­lig in Ma­la­ga ken­nen­ge­lernt. „Ich war mit mei­nem Mann in Ur­laub und bin abends an der Büh­ne vor­bei­ge­kom­men, auf der Cris­ti­na mit ih­rer Band spiel­te“, er­in­nert sich Ma­ria. „Wir ka­men ins Ge­spräch und tausch­ten un­se­re Kon­takt­da­ten aus.“Ein Tref­fen mit weit­rei­chen­den Fol­gen: Seit acht Jah­ren tre­ten sie als Duo „Bac­ca­ra“auf.

Cris­ti­na, die mit ih­rer Fa­mi­lie in Mün­chen lebt, kommt oft zu Be­such. „Sie hat so­gar ein ei­ge­nes Zim­mer bei mir“, er­zählt die Ma­dri­de­rin.

Fort­set­zung von Sei­te 20/21

Es ver­geht kein Tag, an dem sie nichts von­ein­an­der hö­ren. „Wir te­le­fo­nie­ren manch­mal drei­mal täg­lich, weil uns im­mer wie­der et­was ein­fällt, was es zu be­spre­chen gibt“, sagt die Sän­ge­rin. „Das Schö­ne ist: Wir kön­nen uns al­les er­zäh­len – wenn wir uns über et­was freu­en, aber auch wenn wir Kum­mer ha­ben. Ganz gleich, was pas­siert: Wir sind im­mer für­ein­an­der da. Ein tol­les Ge­fühl.“

Das Ge­s­angs­duo ist viel auf Rei­sen. Gera­de trat es in Spa­ni­en und Russ­land auf. „ Es be­rei­tet mir im­mer noch gro­ße Freu­de, auf der Büh­ne zu ste­hen“, er­zählt Ma­ria Men­dio­la. „Aber ich bin ein sehr häus­li­cher Typ. Wenn ich nach un­se­ren Auf­trit­ten nach Hau­se kom­me, dann ge­nie­ße ich die Ru­he – und das Zu­sam­men­le­ben mit mei­nem Mann Jan-Erik und mei­ner Ma­ma sehr.“

Vol­ler Stolz zeigt Ma­ria Men­dio­la (l.) ih­re Aus­zeich­nun­gen. „Yes Sir, I Can Boo­gie“wur­de 1977 ein Welt-Hit. Die Sän­ge­rin ist sehr be­le­sen: „Ich lie­be Bü­cher – und ich ge­nie­ße es, mit den Ro­man­fi­gu­ren in ei­ne an­de­re Welt ein­zu­tau­chen.“

Ele­gant: Im gro­ßen Wohn­zim­mer ste­hen sehr vie­le an­ti­ke Mö­bel.

Gut sor­tiert: Im be­geh­ba­ren Klei­der­schrank hat al­les sei­nen Platz. Die Ac­ces­soires sind in Schub­la­den und Kar­tons ver­staut.

Über­all in der Woh­nung ste­hen An­ti­qui­tä­ten. „Die ha­be ich al­le ge­erbt“, er­zählt die Künst­le­rin.

Auf der an­ti­ken Kom­mo­de im Wohn­zim­mer ha­ben vie­le Er­in­ne­rungs­fo­tos ei­nen Eh­ren­platz ge­fun­den.

Mit ih­rer Ma­ma Lo­la (93) lebt Ma­ria schon ihr gan­zes Le­ben zu­sam­men: „Das war im­mer selbst­ver­ständ­lich. Et­was an­de­res konn­te ich mir nie vor­stel­len.“

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