Rat­ge­ber: Der rich­ti­ge Ra­ten­kre­dit

Ver­glei­chen und Geld spa­ren Wie Sie am bes­ten vor­ge­hen, die güns­tigs­ten An­ge­bo­te fin­den und teu­re Ver­trags­fal­len ver­mei­den

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Ei­ne War­nung vor­weg: Leicht­fer­tig soll­te ein Ra­ten­kre­dit nie auf­ge­nom­men wer­den, weil er schon vie­le in die Schul­den­fal­le lock­te. Ver­nünf­tig ein­ge­setzt kann er aber Her­zens­wün­sche er­fül­len.

➊ Schu­fa- Da­ten prü­fen

Der ers­te Schritt zu ei­nem güns­ti­gen Kre­dit führt über die Schu­fa. Bei schu­faf­rei­en An­ge­bo­ten zah­len Sie im­mer drauf. Ob Sie ei­nen Kre­dit be­kom­men und zu wel­chem Zins­satz, ent­schei­den se­riö­se An­bie­ter un­ter an­de­rem an­hand der Da­ten, die die Schu­fa von Ih­nen ge­spei­chert hat. Ein­mal pro Jahr ha­ben Sie bei der Schu­fa An­spruch auf ei­ne kos­ten­lo­se Ei­gen­aus­kunft. Un­ter www. schu­fa.de fin­den Sie im In­ter­net das ent­spre­chen­de For­mu­lar. Wert­vol­le Tipps zum Aus­fül­len des An­trags gibt es bei www. fi­nanz­tipp.de. Fin­den Sie Feh­ler in Ih­rer Ei­gen­aus­kunft, ist die Schu­fa ver­pflich­tet, die­se um­ge­hend zu kor­ri­gie­ren.

➋ An­ge­bo­te fin­den

An­ge­bo­te kön­nen Sie ganz ein­fach im In­ter­net zum Bei­spiel un­ter www.top­ta­rif.de ver­glei­chen. Wenn Sie die ge­wünsch­ten Kon­di­tio­nen ein­ge­ben, soll­ten Sie be­ach­ten: Wer die Lauf­zeit so kurz wie mög­lich wählt, hält die ins­ge­samt zu zah­len­den Zin­sen ge­ring. Bei­spiel: Bei fünf Pro­zent ef­fek­ti­vem Jah­res­zins wer­den für ein 10 000-Eu­ro-Dar­le­hen über drei Jah­re 770 Eu­ro Zin­sen fäl­lig. Bei sechs Jah­ren Lauf­zeit sind es ins­ge­samt 1560 Eu­ro. Über­le­gen Sie al­so, wie hoch die höchs­te Ra­te ist, die Sie mo­nat­lich zah­len kön­nen. Dar­aus er­gibt sich dann die Lauf­zeit.

➌ Kon­di­ti­ons­an­fra­ge stel­len

Nun kön­nen Sie ei­ne Kre­dit­an­fra­ge bei der Bank stel­len. Die wie­der­um wird sich bei der Schu­fa in­for­mie­ren. Las­sen Sie sich aber un­be­dingt schrift­lich ver­si­chern, dass die Bank kei­ne Kre­dit-, son­dern nur ei­ne Kon­di­ti­ons­an­fra­ge stellt. Denn Kre­dit­an­fra­gen kön­nen Ih­re Kre­dit­wür­dig­keit ne­ga­tiv be­ein­flus­sen.

➍ Noch ein­mal über­le­gen

Ist der Kre­dit für ein „Lu­xusGut“wie ei­ne tol­le Rei­se ge­dacht, wä­gen Sie jetzt noch ein­mal ge­nau ab, ob sich das Ri­si­ko für Sie lohnt. Falls Sie aber si-

cher sind, ihn in an­ge­mes­se­ner Zeit zu­rück­zah­len zu kön­nen, kann der Kre­dit der rich­ti­ge Weg sein, Ih­ren Wunsch zu er­fül­len. Las­sen Sie sich beim Ab­schluss des Ver­tra­ges auch kei­ne teu­re Rest­schuld­ver­si­che­rung an­dre­hen, die z.B. bei Ar­beits­lo­sig­keit grei­fen soll. Ver­brau­cher­schüt­zer war­nen: An die­ser Po­li­ce ver­dient meist nur die Bank und häu­fig zahlt die Ver­si­che­rung im Ernst­fall nicht ein­mal. Tipp: Falls die Bank bei der Kre­dit­ver­ga­be auf ei­ner Rest­schuld­ver­si­che­rung be­steht, soll­ten Sie sich auch An­ge­bo­te an­de­rer Ver­si­che­rer ein­ho­len und ru­hig mit den Kon­di­tio­nen des Ban­ken­an­ge­bo­tes ver­glei­chen.

Tü­cken um­ge­hen

Un­be­sorgt in die Zu­kunft bli­cken mit ei­nem fai­ren Ra­ten­kre­dit.

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