-Na­tur-Apo­the­ke fur un­se­re See­le

End­lich wie­der gut ein- und durch­schla­fen, zu in­ne­rer Ru­he zu­rück­fin­den oder neue Ener­gie spü­ren: Heil­pflan­zen stär­ken Kör­per und Geist – und das ganz oh­ne Ne­ben­wir­kun­gen

Das Neue - - DIESE WOCHE IN DAS NEUE -

Sie füh­len sich ir­gend­wie aus­ge­brannt? Trotz­dem schla­fen sie oft schlecht? Sie kön­nen sich nur müh­sam kon­zen­trie­ren, wer­den leicht ner­vös oder sind schnell ge­reizt? De­pres­si­ve Ver­stim­mun­gen, ner­vö­se Er­schöp­fung und vor al­lem Schlaf­lo­sig­keit sind heu­te weit ver­brei­tet – mit stei­gen­der Ten­denz. Be­trof­fen sind über­wie­gend Frau­en. Der Grund liegt häu­fig in ih­rer Dop­pel­rol­le in un­se­rer mo­der­nen Ge­sell­schaft: Als Fa­mi­li­en-Ma­na­ge­rin­nen und Be­rufs­tä­ti­ge sind sie im All­tag gro­ßen Be­las­tun­gen aus­ge­setzt. Aber mit Na­tur­me­di­zin las­sen sich leich­te bis mit­tel­schwe­re psy­chi­sche Be­schwer­den gut be­han­deln. Im Ge­gen­satz zu che­mi­schen An­ti­de­pres­si­va hel­fen Pflan­zen­mit­tel meist oh­ne Ne­ben­wir­kun­gen.

Bal­dri­an schenkt er­hol­sa­men Schlaf

Die Wur­zel die­ser Pflan­ze lie­fert über 100 Sub­stan­zen, de­ren Zu­sam­men­spiel für die be­ru­hi­gen­de Wir­kung ver­ant­wort­lich ist. Be­son­ders wert­voll für er­hol­sa­me Nacht­ru­he: Bal­dri­an lässt uns schnel­ler ein­schlum­mern und ver­bes­sert die Qua­li­tät des Schla­fes.

An­wen­dung: Prä­pa­ra­te aus der Apo­the­ke (z. B. „Bald­ri­pa­ran“) ent­hal­ten die Wirk­stof­fe der Bal­dri­an­wur­zel in op­ti­ma­ler Do­sie­rung. Sie müs­sen je­doch min­des­tens zwei Wo­chen ein­ge­nom­men wer­den.

Me­lis­se wirkt sanft aus­glei­chend

Das äthe­ri­sche Öl mit den Wirk­stof­fen Ci­tral und Ci­tro­nellal sorgt nicht nur für den zi­tro­ni­gen Duft. Es wirkt be­ru­hi­gend und aus­glei­chend auf Ma­gen und Darm – und auch auf das Ge­hirn. Vor al­lem in stres­si­gen Le­bens­la­gen hilft Me­lis­se des­halb, die in­ne­re Ba­lan­ce wie­der­zu­fin­den.

An­wen­dung: Für ei­ne Tas­se Tee 2–3 TL ge­trock­ne­te Me­lis­sen­blät­ter (Apo­the­ke) mit 150 ml Was­ser über­brü­hen, zehn Mi­nu­ten zu­ge­deckt zie­hen las­sen, ab­sei­hen. Drei Tas­sen über den Tag trin­ken.

Hop­fen ent­spannt bei in­ne­rer Un­ru­he

Die Wirk­stof­fe aus den Zap­fen der weib­li­chen Pflan­ze sind als ent­span­nen­des Mit­tel ge­gen Un­ru­he, Angst­zu­stän­de und Schlaf­stö­run­gen an­er­kannt.

An­wen­dung: Für ei­ne Tas­se Be­ru­hi­gungs­tee über­brü­hen Sie 1–2 TL ge­trock­ne­te Hop­fen­zap­fen mit 150 ml Was­ser. Zehn Mi­nu­ten zie­hen las­sen, ab­sei­hen. Drei Tas­sen am Tag.

Pas­si­ons­blu­me stärkt die ge­reiz­ten Ner­ven

Ih­re Blü­ten sind für ih­re be­ru­hi­gen­de Wir­kung be­kannt. Die In­halts­stof­fe wir­ken ei­nem Man­gel des Ge­hirn-Bo­ten­stof­fes GABA ent­ge­gen, der uns vor Stress schützt. Das macht uns in Zei­ten er­höh­ter An­span­nung be­last­bar, stärkt die Ner­ven, för­dert das Ein­schla­fen.

An­wen­dung: Für ei­nen Tee 1 TL Kraut (Apo­the­ke) mit 200 ml Was­ser über­brü­hen. Zehn Mi­nu­ten zie­hen las­sen.

La­ven­del­öl löst in­ne­re An­span­nung

Ge­gen in­ne­re Un­ru­he, Furcht­sam­keit und da­durch ver­ur­sach­te Schlaf­stö­run­gen ist ein Kraut ge­wach­sen. Die La­ven­del­blü­ten ent­hal­ten äthe­ri­sche Öle. Die­se kön­nen die Reiz­ver­ar­bei­tung im Ge­hirn re­gu­lie­ren, in­dem sie die Pro­duk­ti­on er­re­gen­der Bo­ten­stof­fe dros­seln. Der Ef­fekt: We­ni­ger er­re­gen­de Rei­ze strö­men auf die Ner­ven ein.

An­wen­dung: Ein La­ven­delBad be­ru­higt und ent­spannt die Ner­ven. Da­zu acht Trop­fen La­ven­del­öl mit 2 EL Meer­salz im Ba­de­was­ser ver­mi­schen.

Wer am Tag ge­nü­gend Licht tankt, kann auch abends bes­ser ein­schla­fen.

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