Gan­der­ke­see-West lockt Bre­mer

Fir­ma „alb­ko“baut im Ge­wer­be­ge­biet Grüp­pen­büh­ren Fer­ti­gungs­zen­trum und Bü­ros

Delmenhorster Kreisblatt - - GANDERKESEER ZEITUNG - Von Tho­mas Dee­ken

Mit dem Un­ter­neh­men „alb­ko“wech­selt ein Me­tall­händ­ler von Bre­men in die Ge­mein­de Gan­der­ke­see. Die Fir­ma in­ves­tiert drei Mil­lio­nen Eu­ro und sucht fünf neue Mit­ar­bei­ter.

GRÜP­PEN­BÜH­REN. Im Ge­wer­be­ge­biet-West in Grüp­pen­büh­ren sie­delt sich der­zeit ei­ne wei­te­re Fir­ma an. Dort ent­steht ein neu­es Fer­ti­gungs­zen­trum mit Spalt­band­an­la­ge und Bü­ros des Me­tall­han­del-Un­ter­neh­mens „alb­ko“, das 2010 in Bre­men ge­grün­det wur­de. Nach An­ga­ben von Ge­schäfts­füh­rer Andre­as Lon­zer, ge­bür­ti­ger Del­men­hors­ter und in­zwi­schen Gan­der­ke­se­er, will die Fir­ma mit ih­rer Zen­tra­le aus der Han­se­stadt in die Ge­mein­de Gan­der­ke­see zie­hen. Für die­sen neu­en Stand­ort wer­den noch fünf wei­te­re Mit­ar­bei­ter ge­sucht.

Bei „alb­ko“– ein zu­sam­men­ge­setz­ter Na­me aus den An­fangs­buch­sta­ben der bei­den Ge­schäfts­füh­rer Andre­as Lon­zer und Björn Kö­nig – han­delt es sich um ei­nen Me­tall­händ­ler für nicht ei­sen­hal­ti­ge (NE) Halb­zeu­ge (Halb­fer­tig­pro­duk­te) aus Alu­mi­ni­um, Kup­fer, Mes­sing und de­ren Le­gie­run­gen. Die­se Pro­duk­te wer­den laut Ge­schäfts­lei­tung na­he­zu über­all im täg­li­chen Um­gang be­nö­tigt: in der Elek­tro­nik-, Kom­mu­ni­ka­ti­ons-, Ge­brauchs­gü­ter- und Au­to­mo­bil-In­dus­trie. Weil Au­tos künf­tig im­mer leich­ter wer­den müs­sen, sei bei­spiels­wei­se Alu­mi­ni­um das Me­tall der Zu­kunft für den Bau von Fahr­zeu­gen, so Lon­zer.

In Grüp­pen­büh­ren ent­steht auf ei­ner Flä­che von 5500 Qua­drat­me­tern di­rekt im Ein­gangs­be­reich des Ge­wer­be­ge­bie­tes ei­ne 1250 Qua­drat­me­ter gro­ße Hal­le mit ei­nem et­wa 500 Qua­drat­me­ter gro­ßen Bü­ro­trakt. Da­für in­ves­tiert das Un­ter­neh­men rund drei Mil­lio­nen Eu­ro. In der Hal­le wer­den künf­tig brei­te NE-Me­tall-Bän­der auf schma­le Spal­ten ge­bracht und den Kun­den ge­lie­fert. „Wir wol­len da­bei auch den lo­ka­len Markt be­die­nen“, sagt der Gan­der­ke­se­er Ge­schäfts­füh­rer, der Kun­den in ganz Deutsch­land, aber bei­spiels­wei­se auch in Skan­di­na­vi­en, in den Be­ne­lux­staa­ten und so­gar in In­di­en hat.

Wei­te­re Da­ten zur Fir­ma und zum neu­en Pro­jekt: rund 28 Mil­lio­nen Eu­ro Um­satz, cir­ca 8000 Ton­nen Ab­satz und knapp über 20 Mit­ar­bei­ter an den Stand­or­ten Bram­sche, Mün­chen und Bre­men. Da­von wech­seln 15 Mit­ar­bei­ter ein­schließ­lich Ge­schäfts­füh­rung nach Grüp­pen­büh­ren. Wei­te­re fünf für den Ver­trieb und als Ma­schi­nen­füh­rer Längs­teil­an­la­ge wer­den noch ge­sucht. Be­wer­bun­gen nimmt Lon­zer ab so­fort per E-Mail an a.lon­zer@alb­ko.de ent­ge­gen.

Die wei­te­ren Plä­ne, so die Ge­schäfts­füh­rung: Im No­vem­ber soll die Hal­le fer­tig sein, an­schlie­ßend wer­den die Bü­ros fer­tig­ge­stellt. Im Fe­bru­ar/März nächs­ten Jah­res soll die An­la­ge in Be­trieb ge­hen. Kommentar von Lon­zer: „Das ist der nächs­te Schritt in die Zu­kunft.“Die Ge­schäfts­füh­rung will sich al­ler­dings nicht nur auf das der­zei­ti­ge Pro­jekt be­schrän­ken. Schließ­lich hofft sie dar­auf, sich wei­ter ver­grö­ßern zu kön­nen, und hat sich schon mal das Vor­ver­kaufs­recht für be­nach­bar­te Flä­chen ge­si­chert. Ih­re Idee: In Grüp­pen­büh­ren soll spä­ter ein­mal ein Spalt-Ser­vice-Cen­ter mit ei­ner zwei­ten oder drit­ten An­la­ge ent­ste­hen.

FO­TO: THO­MAS DEE­KEN

Im Ge­wer­be­ge­biet Gan­der­ke­see-West in Grüp­pen­büh­ren ent­steht der­zeit ein neu­es Fer­ti­gungs­zen­trum des Me­tall­han­del-Un­ter­neh­mens „alb­ko“aus Bre­men.

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