Zahl der Wild­un­fäl­le ge­stie­gen

Delmenhorster Kreisblatt - - NORDWEST -

dpa HAN­NO­VER. Die Zahl der Wild­un­fäl­le in Nie­der­sach­sen ist ge­stie­gen. Wie ein Spre­cher der Lan­des­jä­ger­schaft am Ran­de der am Don­ners­tag be­gon­ne­nen Mes­se „Pferd und Jagd“sag­te, stieg die Zahl des im Stra­ßen- oder Schie­nen­ver­kehr ge­tö­te­ten Reh­wilds von 25 283 Tie­ren im Jagd­jahr 2015/16 auf 28 709 Tie­re im Zei­t­raum 2016/17 an. Beim Rot­wild wur­den den jüngs­ten Zah­len zu­fol­ge 163 Tie­re ge­tö­tet (15/16: 137), beim Dam­wild 983 (865) Tie­re, beim Muf­fel­wild sie­ben Tie­re (4) und beim Schwarz­wild 2368 Tie­re (1764). Al­ler­dings gilt die Dun­kel­zif­fer bei Wild­un­fäl­len als hoch, weil et­wa Kol­li­sio­nen mit Ha­se, Fuchs und Dachs nur sel­ten ge­mel­det wer­den.

In­wie­weit Re­flek­to­ren Wild­un­fäl­le ver­hin­dern kön­nen, dis­ku­tie­ren rund 200 Ex­per­ten bei der Mes­se.

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