DVB-T2 im Au­to

Der Fachhandler - - Thema - Tho­mas Rieg­ler

Das di­gi­ta­le An­ten­nen­fern­se­hen ist pri­mär für den sta­tio­nä­ren Emp­fang vor­ge­se­hen. Dies trifft heu­te für DVB-T und künf­tig für DVB-T2 zu. Nichts­des­to­trotz gibt es be­reits heu­te Un­ter­su­chun­gen zum DVB-T2-Mo­bil­emp­fang.

ge­ben. Auch bei 60, 70 und 80 km/h bleibt der Emp­fang sta­bil. Bei Tem­po 85 ist aber die kri­ti­sche Gren­ze er­reicht. Dar­un­ter ist er so, wie man es sich wünscht, dar­über bricht er stän­dig ab. Spä­tes­tens ab 100 km/h bleibt der Bild­schirm bei DVB-T2 dau­er­haft dun­kel. Für das al­te DVB-T ist die­se Ge­schwin­dig­keit in­des kei­ne Her­aus­for­de­rung. Bei ihm klappt der Emp­fang so­gar jen­seits der 200 km/h. Dies hat­te nicht nur die BMT be­reits 2006 fest­ge­stellt, son­dern auch wir wäh­rend meh­re­rer Fahr­ten zwi­schen Mün­chen und Kuf­stein.

Ur­sa­chen

Dass der DVB-T2-Emp­fang im Au­to nicht so gut klappt wie bei DVB-T. Herr Sträss­le gibt zu be­den­ken, dass die Über­tra­gung von DVB-T2-Si­gna­len um ei­ni­ges an­spruchs­vol­ler als beim Al­ten di­gi­ta­len An­ten­nen­fern­se­hen ist. Zu­min­dest die öf­fent­lich-recht­li­chen Mul­ti­ple­xe wer­den im End­aus­bau über weit­aus dich­te­re Sen­der­net­ze als fre­e­net TV ver­fü­gen. Au­ßer­dem wer­den ARD und ZDF nach der­zei­ti­gem Stand ro­bus­te­re Über­tra­gungs­pa­ra­me­ter wäh­len, die aber noch nicht end­gül­tig fest­ge­legt sind. Den­noch rech­net Sträss­le da­mit, dass zu­min­dest

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