Me­xi­ko trau­ert um vie­le Op­fer

Der Sonntag (Karlsruhe) - - Erste Seite - Avs

Kir­chen­dä­cher sind ein­ge­stürzt, ein Rat­haus und Hun­der­te Ge­bäu­de: Nach dem Jahr­hun­dert-Erd­be­ben in Me­xi­ko su­chen Tau­sen­de Ret­tungs­kräf­te in den Trüm­mern nach Über­le­ben­den. Bis­her wur­den 61 To­des­op­fer ge­bor­gen. „Die Kraft der Na­tur mag zer­stö­re­risch sein, aber die Kraft der Ein­heit und der So­li­da­ri­tät der Me­xi­ka­ner sind weit­aus grö­ßer“, sag­te Staats­prä­si­dent En­ri­que Pe­ña Nieto nach ei­nem Be­such im Ka­ta­stro­phen­ge­biet im Sü­den des Lan­des. Er rief ei­ne Staats­trau­er aus. Das Zen­trum des Be­bens der Stär­ke 8,2 lag im Pa­zi­fik, 137 Ki­lo­me­ter süd­west­lich von To­nalá im Bun­des­staat Chia­pas in 19 Ki­lo­me­tern Tie­fe. Rund 50 Mil­lio­nen Men­schen spür­ten die hef­ti­gen Erd­stö­ße, auch in der Haupt­stadt Me­xi­koS­tadt. Zeit­wei­se wa­ren rund 1,5 Mil­lio­nen Men­schen oh­ne Strom. Am schlimms­ten traf es die Stadt Ju­chitán, 720 Ki­lo­me­ter süd­öst­lich von Me­xi­ko-Stadt.

Ein trau­ern­des Paar in Ju­chitán: Al­lei­ne in die­ser Stadt star­ben min­des­tens 36 Men­schen. Fo­to: AFP

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