Was war Ihr liebs­tes Kin­der­buch?

Der Sonntag (Karlsruhe) - - Aktuell - Er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Bei mir war’s ‚Der Struw­wel­pe­ter‘“, sagt Micha­el Schön­berg (54), Po­li­zei-Be­am­ter aus Karls­ru­he. Das wur­de mir oft vor­ge­le­sen. Toll war, dass man es sich als Kind gut vor­stel­len konn­te. Ich moch­te aber auch Ge­schich­ten der Ge­brü­der Grimm, wie ‚Das Tap­fe­re Schnei­der­lein‘ und ‚Tisch­lein deck dich‘.“ „Das war ‚Gu­te Nacht, Wil­li Wi­berg‘“, gibt Kers­tin Möl­ler (28), So­zi­al­ar­bei­te­rin in El­tern­zeit aus Karls­ru­he, zur Ant­wort. „Der klei­ne Jun­ge will nicht schla­fen ge­hen, son­dern hält lie­ber sei­nen Pa­pa auf Trapp. Das le­se ich heu­te auch mei­nem Sohn vor. Die As­trid-Lind­gren-Bü­cher ha­be ich eben­falls ge­liebt.“ „Der Grüf­felo“, be­tont Da­nie­la Trapp (27), Kauf­frau für Bü­ro­kom­mu­ni­ka­ti­on aus Karls­ru­he und er­zählt: „Das war ein fes­tes Ri­tu­al von mei­ner Ma­ma und mir, be­vor ich abends ins Bett ge­gan­gen bin. Es hat mir ge­zeigt, dass es nicht auf die Grö­ße an­kommt, denn die klei­ne Maus ist sehr cle­ver und über­lis­tet ihn.“ „Erst ‚Der Struw­wel­pe­ter‘, dann ‚Das Dschun­gel­buch‘, sagt Nan­cy Tuch­sche­rer (29), Phy­sik­la­bo­ran­tin am KIT aus Ses­sen­heim. „Mei­ne klei­ne Toch­ter liebt ‚Das Dschun­gel­buch‘ auch sehr, genau­so wir ihr Bau­ern­hofBuch. Wir schau­en je­den Tag et­was an. Vor al­lem die vie­len bun­ten Bil­der be­geis­tern sie.“ „Kei­ne Ah­nung, das ist ja schon ewig her“, er­wi­dert Alex­an­der Frick (46), Koch aus Stu­ten­see, la­chend. „Mir wur­den von al­len Fa­mi­li­en­mit­glie­dern, von der Ma­ma bis zum Opa, gern Mär­chen vor­ge­le­sen. Spä­ter bin ich auf die Hör­spie­le von ‚Die drei ???‘ um­ge­stie­gen. Die Kas­set­ten ha­be ich so­gar noch.“ Das war tat­säch­lich ‚Ka­ri­us und Bak­tus‘“, ant­wor­tet Rai­ner Ell (42), Bau­in­ge­nieur aus Achern. „Es wur­de mir von mei­nen El­tern ge­schenkt, als ich un­ge­fähr sechs Jah­re alt war. Da­mals hat­te ich schlech­te Zäh­ne. Das Buch hat mir als Kind ge­zeigt, wie wich­tig es ist, rich­tig die Zäh­ne zu put­zen.“

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