Rya­nair streicht täg­lich 40 Flü­ge

Der Sonntag (Karlsruhe) - - Aktuell - AFP

Die iri­sche Bil­lig-Flug­ge­sell­schaft Rya­nair streicht in den kom­men­den sechs Wo­chen bis zu 2 100 Flü­ge, um nach ei­ge­nen An­ga­ben die Pünkt­lich­keit ih­rer Ma­schi­nen zu ver­bes­sern. In dem Zei­t­raum soll­ten täg­lich 40 bis 50 Flü­ge aus­fal­len, al­so ins­ge­samt 1 680 bis 2 100, teil­te das Un­ter­neh­men mit. Dies ent­spre­che we­ni­ger als zwei Pro­zent der Ver­bin­dun­gen. Rya­nair ent­schul­di­ge sich „auf­rich­tig bei der ge­rin­gen Zahl von be­trof­fe­nen Pas­sa­gie­ren“und wer­de sein Mög­lichs­tes tun, um sie um­zu­bu­chen oder zu ent­schä­di­gen, sag­te der Spre­cher. Pas­sa­gie­re re­agier­ten em­pört. Der Twit­terFeed von Rya­nair quoll über mit Kom­men­ta­ren ent­nerv­ter Flug­gäs­te, de­ren Flü­ge ge­stri­chen wor­den wa­ren. Aus dem Bie­ter­kampf um die in­sol­ven­te Flug­ge­sell­schaft Air Ber­lin hat­te sich das iri­sche Un­ter­neh­men zu­rück­ge­zo­gen. Wirt­schaft­lich steht Rya­nair der­zeit gut da: Sein zwei­tes Quar­tal schloss der Bil­lig­flie­ger mit ei­nem Net­to­ge­winn von 397 Mil­lio­nen Eu­ro ab.

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