Der Mann in Rom

Götz Als­mann voll­endet sei­ne Städ­te-Tri­lo­gie

Der Sonntag (Karlsruhe) - - Tipps & Themen - Am Don­ners­tag, 12. Ok­to­ber, 20 Uhr, gas­tiert Götz Als­mann mit sei­nem neu­en Pro­gramm im Karls­ru­her Toll­haus (Al­ter Schlacht­hof). Ti­ckets und In­fos un­ter (0721) 964050 oder un­ter www.toll­haus.de.

Götz Als­mann, Mas­ter­mind des deut­schen Jazz-Schla­gers, leg­te vor we­ni­gen Ta­gen mit „In Rom“den drit­ten Teil sei­ner mu­si­ka­li­schen Städ­te-Tri­lo­gie vor. Das mit dem „Echo Jazz“de­ko­rier­te Al­bum „In Pa­ris“er­schien 2011, der „Am Broad­way“be­ti­tel­te Ab­ste­cher in die Neue Welt kam vor drei Jah­ren her­aus. Götz Als­mann: „Die Idee die­ser Tri­lo­gie ist ja, in Städ­te zu rei­sen, die der Un­ter­hal­tungs­mu­sik viel ge­schenkt ha­ben. Pa­ris war

Am 12. Ok­to­ber Kon­zert im Karls­ru­her Toll­haus

ei­ne lo­gi­sche Wahl, der Broad­way in New York na­tür­lich auch, und ich den­ke, da darf Rom si­cher­lich nicht feh­len. Ich ha­be mich auf je­den Fall voll dar­auf ein­ge­las­sen, ha­be fast ein hal­bes Jahr nichts an­de­res ge­hört als ita­lie­ni­sche Lie­der.“Die kon­zep­tio­nel­le Her­an­ge­hens­wei­se blieb die glei­che. Götz Als­mann und sei­ne Band quar­tier­ten sich im April 2017 vor Ort für zehn Ta­ge in ei­nem ad­äqua­ten Stu­dio ein, um mit hei­mi­schen Ton­tech­ni­kern ei­ne spe­zi­fi­sche Sound-At­mo­sphä­re zu kre­ieren. Götz Als­mann: „Das ist ja auch ein ent­schei­den­der Teil die­ses Tri­lo­gie-Pro­jek­tes, dass wir in den je­wei­li­gen Län­dern auch in wirk­lich mu­sik­his­to­risch be­deut­sa­me Stu­di­os ge­hen.“Als Stu­dio dien­te hier das re­nom­mier­te, vom be­rühm­ten Film­mu­sik­kom­po­nis­ten En­nio Mor­ri­co­ne mit­ge­grün­de­te „Forum Mu­sic Vil­la­ge“mit­ten im Her­zen der Me­tro­po­le. Zum drit­ten Mal un­ter der Re­gie des fran­zö­si­schen Pro­du­zen­ten Ré­gis Cec­ca­rel­li und mit sei­ner Band er­weckt Götz Als­mann hier nun die ita­lie­ni­sche Schla­ger­ge­schich­te zu neu­em Le­ben, mit ur­ei­ge­ner Sound-No­te und eben in deut­scher Spra­che. Ins­ge­samt 18 Lie­der sind auf „In Rom“zu hö­ren, un­ter an­de­rem „Ar­ri­ve­der­ci Ro­ma“, „Az­zu­ro“, „Quan­do, quan­do, quan­do“oder „Nel blu di­pin­to di blu (Vo­la­re)“. Ti­tel, die schon bei der blo­ßen Nen­nung Me­lo­di­en auf die Zun­ge le­gen. Auch der „Mam­bo Ita­lia­no“, „Co­me pri­ma“und „Ma­ri­na“(in ei­ner In­stru­men­tal­ver­si­on) ver­zau­bern. „In Rom“, Götz Als­manns fünf­tes Al­bum für das le­gen­dä­re Blue No­te-La­bel seit 2007, wur­de so­wohl phy­sisch als auch di­gi­tal ver­öf­fent­licht. Als phy­si­sche For­ma­te gibt es ne­ben ei­ner Ein­zel-CD so­wie ei­ner Dop­pel-LP auf 180 Gramm-Vinyl (in­klu­si­ve Down­load Card) auch ei­ne CD/DVD-Aus­ga­be. Die DVD ent­hält ein Ma­king Of und ei­ne ak­tu­el­le Fo­to­ga­le­rie mit Auf­nah­men des rö­mi­schen Star­fo­to­gra­fen Fa­bio Lo­vi­no. „Götz Als­mann in Rom“heißt auch das neue Büh­nen­pro­gramm von Götz Als­mann und sei­ner Band. Die of­fi­zi­el­le Pre­mie­re fand vor we­ni­gen Ta­gen im Dort­mun­der Kon­zert­haus statt. Bis En­de 2017 ste­hen 34 wei­te­re Kon­zer­te auf dem Tour­nee­plan. Und 2018 geht es ge­nau so wei­ter. Al­le Tour­ter­mi­ne auf www.goetz-als­mann.de.

max Götz Als­mann und sei­ne Band quar­tier­ten sich im April 2017 für zehn Ta­ge in ei­nem Stu­dio in Rom ein. Zwi­schen­durch blieb noch Zeit für ei­ne klei­ne Rad­tour. Fo­to: Fa­bio Lo­vi­no/Blue No­te Ger­ma­ny

Das Co­ver der ak­tu­el­len CD von Götz Als­mann. „In Rom“er­schien auch als Dop­pel-LP. Fo­to: Blue No­te

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