CD-Check

Der Sonntag (Karlsruhe) - - Tipps & Themen - Ww Cat Ste­vens/Yus­uf, The Laug­hing App­le, Uni­ver­sal Mu­sic/Dec­ca

Cat Ste­vens nennt sich seit 1978 nur noch Yus­uf, aber auf sei­nem neu­en Al­bum klingt er end­lich wie­der wie je­ner Cat Ste­vens, der in den 60er und 70er Jah­ren ei­nen be­zau­bern­den Folk­rock­song nach dem an­de­ren aus dem Hut zau­ber­te. Ganz im Stil der frü­he­ren Ver­öf­fent­li­chun­gen prä­sen­tiert der bär­ti­ge Bar­de auf „The Laug­hing App­le“ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus neu­en Songs und ei­ni­gen Neu­in­ter­pre­ta­tio­nen von Klas­si­kern. Mit dem klei­nen Un­ter­schied, dass al­le Co­ver­songs auf „The Laug­hing App­le“aus sei­nem ei­ge­nen Re­per­toire stam­men. „Da sind ei­ni­ge Songs, die ich schon im­mer in ei­ner an­de­ren Ver­si­on hö­ren woll­te“, er­klärt Yus­uf/Cat Ste­vens. „Vie­le mei­ner frü­he­ren Auf­nah­men wa­ren mit gro­ßen Ban­d­ar­ran­ge- ments ein­ge­spielt und die Lie­der wirk­ten da­durch über­la­den.“Pro­du­ziert wur­de „The Laug­hing App­le“von Paul Sam­well-Smith, der auch schon bei Cat Ste­vens’ Er­folgs­al­bum „Tea for the Til­ler­man“(1970) an den Reg­lern saß. Auch der Wa­li­ser Alun Da­vies, ein wei­te­rer Weg­ge­fähr­te aus den 70ern, ist mit sei­ner an­mu­ti­gen Akus­tik­gi­tar­re wie­der mit von der Par­tie. Und schließ­lich ist auch das Ti­tel­bild von „The Laug­hing App­le“, das Yus­uf/Cat selbst ge­stal­tet hat, ei­ne Hom­mage an „Tea for the Til­ler­man“. Mehr 60er und 70er geht ei­gent­lich gar nicht mehr. Gut ge­macht, Cat!

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