„Ins­ge­samt kor­rek­tes Un­ent­schie­den“

Das 0:0 in Bre­men hilft dem SC Frei­burg aber nicht viel wei­ter / Seit acht Spie­len oh­ne Sieg

Der Sonntag (Karlsruhe) - - Sport - Avs/sid

Die An­hän­ger von Wer­der Bre­men pfif­fen frus­triert, als das Spiel ge­gen den SC Frei­burg vor­bei war. „Wir sind ge­nau­so ent­täuscht wie die Fans“, sag­te Bre­mens Ma­na­ger Frank Bau­mann nach dem 0:0 ge­gen die Breis­gau­er. „Wir hat­ten uns viel vor­ge­nom­men und woll­ten das Spiel un­be­dingt ge­win­nen“, sag­te Wer­der-Coach Alex­an­der Nou­ri. „Ei­ne der zahl­rei­chen Chan­cen in der zwei­ten Halb­zeit muss man ein­fach nut­zen, da muss man auch ein­mal die letz­te Kon­se­quenz ha­ben, den Ball mit al­ler Macht über die Li­nie zu drü­cken.“Durch das Re­mis vor 41 000 Zu­schau­ern im We­ser-Sta­di­on tre­ten bei­de Teams nach dem sechs­ten Spiel­tag der Fuß­ball-Bun­des­li­ga wei­ter sieg­los im Ta­bel­len­kel­ler auf der Stel­le. Wer­der hat nur drei Punk­te, der Sport Club vier. Sai­son­über­grei­fend ist Bre­men seit neun Spie­len oh­ne Sieg, Frei­burg seit acht. „Ins­ge­samt war es ein kor­rek­tes Un­ent­schie­den, auch wenn wir am En­de das Glück hat­ten“, sag­te SC-Coach Chris­ti­an Streich. „Es ist gut, dass wir zu null spie­len. Lei­der ist es uns noch nicht ge­lun­gen, die­ses ei­ne Tor mehr zu schie­ßen. Ins­ge­samt ar­bei­tet die Mann­schaft aber sehr kon­zen­triert – sie hau­en sich voll rein“, füg­te Streich hin­zu. In der ers­ten Hälf­te war es ei­ne aus­ge­gli­che­ne Par­tie mit we­nig Tem­po. Wer­der stei­ger­te sich nach der Pau­se und üb­te mehr Druck auf

Aber auch Wer­der tritt auf der Stel­le

das Tor von Frei­burgs Tor­wart Alex­an­der Schwo­low aus, konn­te aber ei­ni­ge gu­te Mög­lich­kei­ten nicht nut­zen. „In der Halb­zeit ha­ben wir ge­hört, dass sie drei­ein­halb Ki­lo­me­ter mehr als wir ge­lau­fen sind“, be­rich­te­te Bre­mens Ver­tei­di­ger Ni­k­las Moi­san­der. „Das ist bei ei­nem Heim­spiel nicht zu ak­zep­tie­ren.“Im­mer­hin agier­te die von Nou­ri um­ge­bau­te Ab­wehr auch in der ers­ten Halb­zeit meist si­cher. Die Gäs­te wur­den im­mer dann ge­fähr­lich, wenn es ih­nen ge­lang, flach und schnell in die Spit­ze zu spie­len. So ent­stand auch die größ­te Chan­ce der ers­ten Hälf­te: Ja­nik Ha­be­rer spiel­te Flo­ri­an Nie­der­lech­ner frei, Frei­burgs Mit­tel­stür­mer schei­ter­te aber aus aus­sichts­rei­cher Po­si­ti­on an Wer­der-Kee­per Ji­ri Pav­len­ka (40.). Bre­mens Neu­zu­gang Is­hak Bel­fo­dil hat­te bei sei­nem ers­ten Start­elf-Ein­satz in der 74. Mi­nu­te ei­ne gro­ße Chan­ce zum Sieg­tor, bug­sier­te den Ball aber am Pfos­ten vor­bei. In der 67. Mi­nu­te traf Bel­fo­dil ins Tor, doch das Schieds­rich­ter-Team ent­schied auf Ab­seits. Frei­burgs Coach Streich brach­te für die Schluss­pha­se noch den Ex-Bre­mer Nils Pe­ter­sen (70.). Der SC blieb nach der Ein­wechs­lung des Edel-Jo­kers ab­war­tend, mach­te aber fast das 1:0: Nach ei­ner Ecke traf SC-Ver­tei­di­ger Phil­ipp Li­en­hart per Kopf den Au­ßen­pos­ten (73.). In der 88. Mi­nu­te hat­te Bre­mens Fin Bar­tels noch ei­ne gu­te Chan­ce: Doch sei­nen Schuss hielt Schwo­low pro­blem­los fest.

Mön­chen­glad­bach vom Platz ge­fegt: Drei Mal traf Dort­munds Tor­jä­ger Pier­re-Eme­rick Auba­meyang – und schoss sich für den Cham­pi­ons-Le­ague-Schla­ger am Di­ens­tag ge­gen Re­al Ma­drid warm. Fo­to: AFP

Wie­der nichts: Ju­li­an Schus­ter und der SC Frei­burg war­ten wei­ter auf den ers­ten Sieg. Fo­to: avs

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