Rei­se­mo­sa­ik

Der Sonntag (Karlsruhe) - - Reise & Urlaub - Mala­ria in In­di­en: Va­let­ta wird zu Ka­pi­ta­le: Ner­vi­ger Jet­lag: mag

In­di­en-Ur­lau­ber soll­ten sich vor Abrei­se in­for­mie­ren, ob und wel­chen Mala­ria­schutz sie un­ter­wegs brau­chen. So sind in der Haupt­stadt Neu-De­lhi erst­mals seit fünf Jah­ren wie­der In­fek­tio­nen auf­ge­tre­ten, be­rich­tet das Cen­trum für Rei­se­me­di­zin (CRM). In­di­en ist al­ler­dings groß und das Mala­ria­ri­si­ko je nach Re­gi­on un­ter­schied­lich. Am stärks­ten be­trof­fen sind der­zeit die Bun­des­staa­ten Ma­ha­rash­tra samt Mum­bai und Gu­ja­rat. Be­son­ders vie­le Fall­zah­len gibt es in Odi­sha. Ob ei­ne Chemo­pro­phy­la­xe mit Ta­blet­ten sinn­voll ist, hängt von der Rei­se­rou­te und Rei­se­art ab. Auch die Mit­nah­me von Me­di­ka­men­ten zur Selbst­the­ra­pie kann er­wo­gen wer­den.

Mal­tas Ka­pi­ta­le Va­let­ta fei­ert sich 2018 als ei­ne von zwei Eu­ro­päi­schen Kul­tur­haupt­städ­ten mit zahl­rei­chen Fei­ern, Aus­stel­lun­gen und Kul­tur­pro­jek­ten. Zur Er­öff­nungs­ver­an­stal­tung am 20. Ja­nu­ar wird auf ver­schie­de­nen Plät­zen der Stadt Mu­sik, Thea­ter, Tanz und Vi­deo­kunst ge­bo­ten, wie das Frem­den­ver­kehrs­amt von Mal­ta mit­teilt. All dies wer­de zu ei­ner gro­ßen Fes­ta ver­bun­den – so hei­ßen die tra­di­tio­nel­len Pa­tro­nats­fes­te. Die Be­völ­ke­rung auf Mal­ta ist größ­ten­teils ka­tho­lisch und sehr gläu­big. Ein Hö­he­punkt des Kul­tur­haupt­stadt­pro­gramms ist das Fest Va­let­ta Pa­ge­ant of the Seas am 7. Ju­ni. Da­bei be­kom­men Be­su­cher ei­ne Re­gat­ta mit selbst­ge­bau­ten Boo­ten zu se­hen. Au­ßer­dem durch­que­ren Hun­der­te Schwim­mer den Grand Har­bour, ei­nen der tiefs­ten Na­tur­hä­fen des Mit­tel­meers. Die Ope­ra Span­ga ist ei­ne Ad­ap­ti­on der Oper Ai­da von Gi­u­sep­pe Ver­di, die in Va­let­ta vom 11. bis 15. Sep­tem­ber auf ei­ner Open-Air-Büh­ne auf­ge­führt wird. Für die zeit­ge­nös­si­schen Kunst­prä­sen­ta­tio­nen an drei Or­ten Va­let­t­as ist das Dresd­ner Os­tra­le Zen­trum für zeit­ge­nös­si­sche Kunst zu­stän­dig. Ei­nen Über­blick über

Ein Jet­lag ist nicht im­mer gleich schlimm. Zum ei­nen kommt es na­tür­lich auf die Ver­fas­sung des Rei­sen­den an. Zum an­de­ren spielt aber auch die Flug­rich­tung ei­ne Rol­le. „Für die meis­ten Rei­sen­den ist der Jet­lag schlim­mer, wenn sie Rich­tung Os­ten rei­sen“, sagt die Schlaf­for­sche­rin Prof. Andrea Ro­den­beck. Die ganz über­wie­gen­de Mehr­heit der Men­schen ha­be ei­nen in­ne­ren Tag-Nacht-Rhyth­mus, der ei­gent­lich et­was län­ger als 24 St­un­den ist. Da­her fällt es leich­ter, den Tag zu ver­län­gern, in­dem man nach Wes­ten fliegt. Der Flug Rich­tung Os­ten bringt den Kör­per da­ge­gen mehr durch­ein­an­der. „Wer gut ent­span­nen kann und auch im Flie­ger gut schläft, dem fal­len Flü­ge über meh­re­re Zeit­zo­nen leich­ter.“Die schlech­tes­te Kom­bi­na­ti­on sei ein län­ge­rer Flug nach Os­ten bei gleich­zei­ti­ger Un­fä­hig­keit im Flug­zeug zu schla­fen.

Kul­tur in Va­let­ta: Mal­tas Haupt­stadt wird 2018 ei­ne von zwei Eu­ro­päi­schen Kul­tur­haupt­städ­ten sein. Er­öff­net wird der Ver­an­stal­tungs­rei­gen am 20. Ja­nu­ar. Fo­to: Hei­mann

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