Was ist Ih­re Lieb­lings­sup­pe?

Der Sonntag (Karlsruhe) - - Aktuell - Er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Mi­ne­s­tro­ne“, er­klärt Han­na Ja­cob (66), Rent­ne­rin aus Karlsruhe. „Ich ko­che sie selbst oder be­stel­le sie mir, wenn ich ita­lie­nisch es­sen ge­he. Je nach Sai­son ver­wen­de ich un­ter­schied­li­che Ge­mü­se­sor­ten. Wenn es käl­ter wird, kom­men bei­spiels­wei­se di­cke wei­ße Boh­nen oder Stan­gen­sel­le­rie mit hin­ein.“ „Kar­tof­fel­sup­pe“, ant­wor­tet Ma­ja Lü­de­cke (77), Rent­ne­rin aus Stu­ten­see-Blan­ken­loch. „Ich ko­che sie nach ei­nem al­ten Fa­mi­li­en­re­zept. An­statt die Sup­pe fein zu pü­rie­ren, pas­sie­re ich sie durch ei­ne Flot­te Lot­te, denn ich mag’s lie­ber stü­cki­ger. Da­zu gibt’s ei­ne eben­falls selbst­ge­mach­te Dampf­nu­del.“ „Fläd­le­sup­pe“, äu­ßert Da­ni­el Wa­cker (33), Soft­wareEnt­wick­ler aus Karlsruhe. „Die letz­te Sup­pe, die ich ge­ges­sen ha­be, war aber ei­ne schar­fe Herbst­sup­pe mit Kür­bis. Ich ge­he es­sen oder ko­che auch mal selbst – dann am liebs­ten Ge­rich­te, die sich mit mei­ner Kü­chen­ma­schi­ne leicht zu­be­rei­ten las­sen.“ „Gu­lasch­sup­pe“, meint Hol­ly Rö­ger (18), Fach­ab­itu­ri­en­tin aus Karlsruhe. „Mei­ne Mut­ter macht sie rich­tig gut und ex­pe­ri­men­tiert auch gern mit dem Re­zept. Ich freue mich, wenn sie das kocht, denn bis­lang hat das im­mer ge­schmeckt. Wenn ich ko­che, ma­che ich gern Pas­ta Bo­lo­gne­se oder Fleisch­küch­le.“ „Ich ha­be kei­ne“, sagt Frank Dör­del­mann (61), An­ge­stell­ter bei den Ver­kehrs­be­trie­ben aus Karlsruhe. „Da­bei bin ich kein Kost­ver­äch­ter, son­dern schät­ze gut ge­koch­tes Es­sen. Mir ist Sup­pe als Vor­spei­se nur zu viel und als Haupt­gang nicht aus­rei­chend. Wel­ches Ge­richt es gibt, ent­schei­de ich spon­tan.“ „Hüh­ner­sup­pe mit Nu­deln“, er­klärt Ramón Ka­duk (23), Aus­zu­bil­den­der aus Bruch­sal. „Und zwar die von mei­ner Oma, die im­mer die le­ckers­ten Ge­rich­te über­haupt ge­kocht hat! Die Sup­pe gab’s sonn­tags als Vor­spei­se, dann Klö­ße, Rin­der­rou­la­de und Rot­kohl als Haupt­gang und Kom­pott als Nach­spei­se.“

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