DFB prüft Un­ter­la­gen

Der Sonntag (Karlsruhe) - - Sport - Ha­rald Lin­der

Der 2. No­vem­ber war Stich­tag für die Ab­ga­be der Un­ter­la­gen, die der Dritt­li­gist Karls­ru­her SC dem Deut­schen Fuß­ball-Bund (DFB) im Rah­men der Nach­li­zen­zie­rung über­stel­len muss­te. Die­se Un­ter­la­gen wur­den „frist­ge­mäß von uns ein­ge­reicht und jetzt war­ten wir die Prü­fung des DFB ab“, sag­te Hel­mut San­d­rock auf ei­ne An­fra­ge des SONN­TAG. Zu In­hal­ten woll­te sich der kauf­män­ni­sche Ge­schäfts­füh­rer des KSC al­ler­dings nicht äu­ßern. „Wir wer­den kei­ne zah­len­mä­ßi­ge Er­klä­rung ab­ge­ben, be­fin­den uns ja in ei­nem lau­fen­den Ver­fah­ren mit dem DFB“, so San­d­rock zu der Fra­ge, wie hoch denn der vor­aus­sicht­li­che Plan­ver­lust zum En­de der Sai­son sein wer­de.

Karls­ru­her SC in der Nach­li­zen­zie­rung

Im ak­tu­el­len Ge­schäfts­be­richt spricht der KSC in ei­nem vom DFB im März ge­neh­mig­ten Haus­halts­plan von ei­nem vor­aus­sicht­li­chen Fehl­be­trag von rund 5,5 Mil­lio­nen Eu­ro für die lau­fen­de Dritt­li­ga-Sai­son. Die­se Sum­me wur­de im Mai in­tern al­ler­dings auf 1,8 Mil­lio­nen Eu­ro re­du­ziert, die durch „Mehr­ein­nah­men und Ein­spar­po­ten­zia­le“er­zielt wer­den soll­te. Sol­che Mehr­ein­nah­men kön­nen aber wohl nur durch Trans­fer­sum­men er­zielt wer­den und da ist ei­gent­lich nur Flo­rent Mus­li­ja ein Spie­ler, der bei ei­nem Ver­kauf Geld in die Kas­se brin­gen wür­de. Der Karls­ru­her SC hält sich zu ei­nem mög­li­chen Ver­kauf des 19-Jäh­ri­gen al­ler­dings eben­so be­deckt, wie zu der Fra­ge, wie hoch der zu er­war­ten­de Fehl­be­trag tat­säch­lich ist und wie die­ser dann – oh­ne ge­gen die Li­zenz­auf­la­gen zu ver­sto­ßen – trotz­dem aus­ge­gli­chen wer­den kann.

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