Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Karlsruhe) - - Wetter - avs

Mar­tin Scor­se­se,

Re­gis­seur, dreht mit bald 75 auf: Seit 50 Jah­ren führt Mar­tin Scor­se­se Re­gie – und macht un­er­müd­lich wei­ter. Sei­nen nächs­ten Gangs­ter-Film dreht der StarRe­gis­seur wie­der mit Ro­bert de Ni­ro. Kurz vor sei­nem 75. Ge­burts­tag am 17. No­vem­ber hat Mar­tin Scor­se­se ein wei­te­res Re­gie­pro­jekt in An­griff ge­nom­men. Seit En­de Sep­tem­ber dreht der Os­car-Preis­trä­ger den Ma­fi­a­thril­ler „The Irish­man“. Da­zu hat er ein alt­be­währ­tes Traum-Team zu­sam­men­ge­trom­melt. Ne­ben Ro­bert De Ni­ro und Al Pa­ci­no spie­len auch Joe Pe­sci und Har­vey Kei­tel mit. Der schmäch­ti­ge New Yor­ker mit der di­cken Horn­bril­le packt da­mit sei­nen ers­ten Gangs­ter­strei­fen in mehr als zehn Jah­ren an.

Way­ne Car­pen­da­le,

Schau­spie­ler, („Der Lan­d­arzt“, 40) und sei­ne Frau An­ne­ma­rie (40) freu­en sich auf Nach­wuchs. „Wir sind sehr glück­lich“, sag­te die wer­den­de Mut­ter in München, als sie mit ih­rem Mann ei­ne Be­ne­fiz-Ga­la mo­de­rier­te. Die bei­den durf­ten nun je­de Men­ge Glück­wün­sche am ro­ten Tep­pich ent­ge­gen­neh­men. Ein klei­ner Ba­by­bauch blitz­te be­reits un­ter dem en­gen, gol­de­nen Abend­kleid der TV-Mo­de­ra­to­rin („taff“) her­vor. Das Paar ist seit mehr als zehn Jah­ren zu­sam­men, der an­ge­kün­dig­te Nach­wuchs wä­re sein ers­ter.

Se­bas­ti­an Fit­zek,

Best­sel­ler-Au­tor (46, „Die The­ra­pie“) denkt beim The­ma Flie­gen an Kind­heits­er­in­ne­run­gen vol­ler Ta­bak­ge­stank. „Mein Va­ter war star­ker Rau­cher, dar­um sa­ßen wir im­mer hin­ten im Flug­zeug und wur­den voll­ge­qualmt“, er­zähl­te er der Zei­tung „B.Z.“über die Ur­laubs­rei­sen sei­ner Kind­heit. Heu­te sitzt er lie­ber auf Hö­he der Flü­gel oder noch wei­ter vor­ne. „Da ist die Luft am bes­ten, es ist lei­ser und wa­ckelt nicht so.“Fit­zeks neu­er Thril­ler heißt „Flug­angst 7A“. Der Ti­tel spielt auf ei­ne An­ek­do­te an, die im Ro­man ge­schil­dert wird: Dem­nach ist der Sitz 7A der ge­fähr­lichs­te Sitz­platz in ei­nem Flug­zeug.

Jür­gen Dr­ews,

Schla­ger­sän­ger, gilt als „Kö­nig von Mallor­ca“. Jetzt hat der „Mon­arch“ein über­ra­schen­des Ein­ge­ständ­nis ge­macht. „Ich ha­be den Bal­ler­mann nie ge­mocht“, sag­te der 72-Jäh­ri­ge in der Ra­dio Bre­menTalk­show „3nach9“im Ge­spräch mit Gast­ge­ber Gio­van­ni di Lo­ren­zo. Auf Di Lo­ren­zos Fra­ge, was ihn dort denn so stö­re, ant­wor­te- te der Schla­ger­bar­de: „Das Ge­grö­le und Ge­sau­fe.“Dr­ews, der im Müns­ter­land lebt, ist mit Hits wie „Ein Bett im Korn­feld“und „Ich bau dir ein Schloss“in Mallor­cas Schla­ger­dis­co­the­ken oft zu hö­ren und hat­te dort vie­le Li­ve­auf­trit­te.

Ju­lia Ro­berts,

Schau­spie­le­rin, (50, „Pret­ty Wo­man“) hat­te als Kind kei­nen en­gen Draht zu ih­rer Mut­ter. „Da gab es kei­ne Ge­sprä­che über Ge­füh­le“, sag­te Ro­berts dem „Ber­li­ner Ku­ri­er“. „Mei­ne Mut­ter war be­rufs­tä­tig, Voll­zeit. Und zu Hau­se muss­te sie sich um vie­le Men­schen küm­mern. Da war kei­ne Zeit für tief grei­fen­de Kon­ver­sa­ti­on.“Ih­re ei­ge­nen Kin­der wach­sen nach Ro­berts’ Wor­ten ganz an­ders auf: „Da ge­nie­ßen wir den Lu­xus ei­nes lan­gen Abend­es­sens im Fa­mi­li­en­kreis, wo vie­le The­men auf­kom­men. Ne­ga­tiv und po­si­tiv. Bis jetzt hat es aber noch nichts ge­ge­ben, wo es hieß: „Ma­ma, Pa­pa, ich muss mit euch über et­was spre­chen.“Man muss sei­ne Kids nur wis­sen las­sen, dass sie sich al­les von der See­le re­den kön­nen.“

Fo­to: avs

Sie konn­te mit ih­rer Mut­ter nicht über Ge­füh­le re­den: Ju­lia Ro­berts

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