Wie wich­tig ist Ih­nen der Mut­ter­tag?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuell - er/Fotos: Fa­b­ry

„Mir selbst als Mut­ter ist er nicht so wich­tig“, ant­wor­tet Bettina Brauch (47), Pfle­ge­kraft aus Karls­ru­he. „Für mei­ne Mut­ter ist der Tag hin­ge­gen schon von Be­deu­tung. Sie ist ei­ne an­de­re Ge­ne­ra­ti­on. Wir ver­brin­gen Zeit mit­ein­an­der und es gibt Blu­men und ein klei­nes Ge­schenk.“ „Da mir mei­ne Mut­ter am Her­zen liegt, ist er mir wich­tig“, meint Na­di­ne Reich­ling (32), Pro­jekt­ma­na­ge­rin aus Karls­ru­he. „Sie wohnt nicht be­son­ders weit weg. Trotz­dem ist die­ser Tag ein schö­ner An­lass, dass die Fa­mi­lie sich trifft. Sie be­kommt auch ei­ne Klei­nig­keit ge­schenkt.“ „Die Eh­rung der Mut­ter an sich ist mir wich­tig“, sagt Co­ri­na Am­ber­ger (35), Po­li­zis­tin aus Rülz­heim. „Das hängt nicht an ei­nem be­son­de­ren Ter­min. Am Mut­ter­tag be­kommt das Fa­mi­li­en­le­ben aber ei­nen ho­hen Stel­len­wert, was in un­se­rer schnell­le­bi­gen Zeit sonst oft ver­lo­ren geht.“ „Ob­wohl mei­ne Mut­ter lei­der ver­stor­ben ist, ist mir der Tag im­mer noch wich­tig“, er­zählt Tho­mas Pert­s­chy (52), Di­plom­Be­triebs­wirt aus Malsch. „Frü­her sind wir essen ge­gan­gen und ha­ben Zeit mit­ein­an­der ver­bracht. Heu­te tref­fe ich mei­ne Ge­schwis­ter und wir be­su­chen ihr Gr­ab.“ „Ei­nem wich­ti­gen Men­schen ei­ne Freu­de zu ma­chen hat sei­nen Wert“, sagt Paul Ole Schutt (31), in El­tern­zeit, aus Karls­ru­he. „Das größ­te Ge­schenk für Müt­ter ist Zeit und Auf­merk­sam­keit. Die­se Ges­te be­deu­tet mehr als je­der Kon­sum es könn­te – auch an je­dem an­de­ren Tag im Jahr.“ „Sehr wich­tig“, ant­wor­tet De­niz Öz­ce­lik (20), Aus­zu­bil­den­der aus Karls­ru­he. „Man kann der Mut­ter ei­ne Freu­de ma­chen: ihr et­was Schö­nes kau­fen und sie um­sor­gen, zum Bei­spiel, in­dem man ihr das Früh­stück macht. Mei­ner Oma ist wie­der­um der Na­mens­tag wich­ti­ger.“

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