Ei­ne Ide­en­ge­schich­te

Vor­trag über den Sch­wet­zin­ger Schloss­gar­ten

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Die Region -

Der Sch­wet­zin­ger Schloss­gar­ten gilt als ei­ner der schöns­ten am Ober­rhein. Über ihn be­rich­tet Man­fred Ber­be­rich auf Ein­la­dung der Ba­di­schen Hei­mat im Land­rats­amt Ras­tatt. An­hand des Sch­wet­zin­ger Schloss­gar­tens lässt sich gut dar­stel­len, wie sich in der Pha­se des Nie­der­gangs des Ab­so­lu­tis­mus die vi­sio­nä­ren Ide­en ei­ner neu­en Zeit in den Struk­tu­ren und Bil­dern ei­nes fürst­li­chen Gar­tens wie­der­fin­den. Wenn der Gar­ten­be­su­cher bei­spiels­wei­se von der Schloss­ter­ras­se bis zum Mer­kur­tem­pel spa­ziert, dann kommt das im Grun­de ei­ner eu­ro­päi­schen Ide­en­ge­schich­te von der An­ti­ke bis zur Auf­klä­rung gleich. Der Vor­trag von Man­fred Ber­be­rich geht dem in­halt­li­chen Pro­gramm des Sch­wet­zin­ger Schloss­gar­tens nach. Der Re­fe­rent er­läu­tert die Sym­bo­lik sei­ner Bil­der­spra­che und wid­met sich Fra­gen wie: In­wie­weit han­delt es sich um ei­nen po­li­ti­schen Gar­ten? In­wie­weit ist er, ob­gleich von Ver­sailles in­spi­riert, doch von Ide­en der Auf­klä­rung ge­prägt? Hat Kur­fürst Carl Theo­dor, ge­nannt der „Pfäl­zer Apoll“, ei­nen apol­li­ni­schen oder eher ei­nen dio­ny­si­schen Gar­ten ge­schaf­fen, ei­nen Gar­ten zum Nach­den­ken oder zum Wohl­füh­len? Der Vor­trag fin­det am 21. Mai um 20 Uhr im Land­rats­amt Ras­tatt, Am Schloss­platz 5 (VHS-Ein­gang) statt. Der Ein­tritt zu der Ver­an­stal­tung ist frei.

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