Rei­se­mo­sa­ik

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Reise & Urlaub -

Neu­er Hoch­seil­gar­ten: Noch in die­sem Jahr soll in Du­bai der ers­te Hoch­seil­gar­ten der Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te öff­nen. Im Wi­re World Mey­dan Ad­ven­ture Park müs­sen auf ei­nem Par­cours 70 Hin­der­nis­se über­wun­den wer­den, er­klärt Du­bai Tou­rism. Eben­falls noch 2015 soll ein neu­er Sa­fa­ri­park mit rund 1000 Tie­ren er­öff­nen, in dem vor al­lem Ex­em­pla­re aus dem be­ste­hen­den Zoo un­ter­ge­bracht wer­den. Es wird in dem Frei­zeit­park auch ei­nen Strei­chel­zoo, ei­nen Schmet­ter­lings­park und ei­nen Bo­ta­ni­schen Gar­ten ge­ben.

Kin­der­sit­ze re­ser­vie­ren: Ei­nen Miet­wa­gen für Ur­laub im Aus­land zu bu­chen, ist nicht mehr schwie­rig. Al­ler­dings soll­ten Rei­sen­de ein paar Ver­trags­punk­te im­mer prü­fen, rät der Au­to­mo­bil­club von Deutsch­land (AvD). Da­zu zäh­len ne­ben An­miet­zeit­raum und Ab­hol- und Ab­ga­be­ort et­wa die Wa­gen­ka­te­go­rie und -grö­ße. Kin­der­sit­ze müs­sen meist zu­sätz­lich re­ser­viert wer­den. Wich­tig sind auch ei­ne Ki­lo­me­ter­be­gren­zung und der Um­fang des Ver­si­che­rungs­schut­zes. Voll­kas­ko heißt hier nicht im­mer, dass al­le Schä­den ab­ge­si­chert sind, warnt der AvD. Ei­ni­ge Ver­mie­ter schlie­ßen Be­schä­di­gun­gen an Rei­fen, Schei­ben und Un­ter­bo­den aus. Wich­tig ist ein Über­ga­be­pro­to­koll, in dem bei Ab­ho­lung des Wa­gens al­le be­ste­hen­den Schä­den ver­merkt sind. Bei Schrift­stü­cken in Lan­des­spra­che kann es al­ler­dings pas­sie­ren, dass Ur­lau­ber ei­nen Ver­trag zu an­de­ren Kon­di­tio­nen ab­schlie­ßen – hier ist al­so Vor­sicht ge­bo­ten.

Zu­brin­ger ver­spä­tet: Oft flie­gen Rei­sen­de mit zwei Flü­gen von zwei ver­schie­de­nen Air­lines auf ei­nem Ti­cket an ihr Ziel. Ist der ers­te Flug ver­spä­tet und ver­passt der Rei­sen­de des­halb den An­schluss­flug, gibt es ei­ne Ent­schä­di­gung. Das ent­schied das Land­ge­richt Berlin (Az.: 54 S 22/13), wie die Deut­sche Ge­sell­schaft für Rei­se­recht in ih­rer Zeit­schrift „Rei­se­Recht ak­tu­ell“be­rich­tet. In dem Fall hat­te der Klä­ger ei­nen Flug von Berlin über Frank­furt nach Ha­van­na ge­bucht. Der Flug nach Frank­furt hat­te ei­ne gu­te St­un­de Ver­spä­tung, wes­halb der Flug­gast den An­schluss nach Ku­ba ver­pass­te. Er konn­te erst am Fol­ge­tag wei­ter­flie­gen und ver­lang­te ei­ne Ent­schä­di­gung von 600 Eu­ro von der ers­ten Flug­ge­sell­schaft. Die wei­ger­te sich zu zah­len. Ihr Flug ha­be nicht die für den An­spruch er­for­der­li­chen drei St­un­den Ver­spä­tung ge­habt. Die­ser Ar­gu­men­ta­ti­on folg­te das Ge­richt nicht. Ent­schei­dend für den Er­satz­an­spruch sei, dass der Flug­gast bei­de Flü­ge als Ein­heit ge­bucht ha­be und auch ent­spre­chend ab­ge­fer­tigt wur­de.

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