Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter -

Der bri­ti­sche Prinz Har­ry hat wäh­rend sei­nes an die­sem Wo­che­n­en­de en­den­den Be­su­ches in Aus­tra­li­en Be­kannt­schaft mit ei­nem gro­ßen Salz­was­ser­kro­ko­dil ge­macht. Wie die Be­hör­den des Bun­des­staa­tes Nort­hern Ter­ri­to­ry ges­tern mit­teil­ten, half die 30-jäh­ri­ge Num­mer fünf der bri­ti­schen Thron­fol­ge da­bei, ein über drei Me­ter lan­ges Tier aus ei­ner Le­bend­fal­le im Ha­fen der Stadt Dar­win zu be­frei­en. Die Wild­hü­te­rin Er­in Brit­ton sag­te, Har­ry ha­be ge­gen­über dem Rep­til kei­ner­lei Be­rüh­rungs­ängs­te ge­zeigt. „Er wür­de ei­nen aus­ge­zeich­ne­ten Kro­ko­dil­fän­ger ab­ge­ben“, sag­te Brit­ton und lob­te die auf­merk­sa­me und zu­pa­cken­de Art des Prin­zen. Die­ser ha­be das Tier nicht nur an Bord ih­res Boo­tes ge­zo­gen, son­dern es da­nach auch noch ge­strei­chelt – al­ler­dings erst, nach­dem das Maul mit Kle­be­band fi­xiert wur­de. Die Ran­ge­rin sag­te, sie ha­be vor ih­rer Be­geg­nung nicht ge­wusst, was sie von dem blau­blü­ti­gen Be­such hal­ten sol­le, be­zeich­ne­te ihn da­nach aber als „Sweetie“. AFP

Win­fried Kret­sch­mann zieht heu­te die Wan­der­schu­he an, an­statt an sei­nem 67. Ge­burts­tag die Fü­ße hoch­zu­le­gen und sich ver­wöh­nen zu las­sen: „Ich füh­re mit mei­ner Frau ei­ne Wan­de­rung auf der Alb in Eg­lin­gen“, sag­te der Mi­nis­ter­prä­si­dent ei­nem Zei­tungs­be­richt zu­fol­ge. Er sei Mit­glied des Schwä­bi­schen Alb­ver­eins, der re­gel­mä­ßig von den Mit­glie­dern ge­führ­te Wan­de­run­gen an­bie­te. „Zeit­lich wur­de es zwar bei mir in den letz­ten Jah­ren schwie­ri­ger, aber zwei­mal im Jahr neh­me ich mir die Zeit und füh­re mit mei­ner Frau ei­ne Grup­pe.“

Ne­na (55) möch­te sich nicht von ih­rer Mäd­chen­zeit ver­ab­schie­den. „Kind, Mäd­chen, jun­ge Frau, mei­ne jet­zi­ge Zeit als er­wach­se­ne rei­fe Frau mit fünf Kin­dern und als Oma mit drei En­keln, ich ver­ei­ne das al­les in mir“, sag­te die Sän­ge­rin der „Süd­deut­schen Zei­tung“. Sie fan­ge gar nicht erst an, Un­ter­schie­de zu ma­chen. Des­we­gen ha­be sie auch so vie­le Jah­re Pro­ble­me mit dem Wort „Er­wach­sen­sein“ge­habt, sa­ge die 55-Jäh­ri­ge. „Was soll das ei­gent­lich sein, wenn ein Mensch er­wach­sen ist?“Sie ha­be sich schon mit 17 er­wach­sen ge­fühlt, als sie für 100 Mark ein Zim­mer ge­mie­tet ha­be. avs

Sie ist schon Oma – aber von ih­rer Mäd­chen­zeit will sich Ne­na nicht ver­ab­schie­den. Foto: avs

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