Rei­se­mo­sa­ik

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Reise & Urlaub -

Güns­ti­ge Fe­ri­en: Die Schweiz als Ur­laubs­land ist mitt­ler­wei­le recht teu­er. Ei­ne preis­wer­te und zu­dem span­nen­de Al­ter­na­ti­ve zu Ho­tels sind Cam­ping­plät­ze, denn die­se set­zen auf neue, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge und kom­for­ta­ble Un­ter­kunfts­for­men – dem so­ge­nann­ten „Glam­ping“, dass sich aus den Be­grif­fen Gla­mour und Cam­ping zu­sam­men­setzt. Die­ser Trend ist auf in­ter­na­tio­na­len Cam­ping­plät­zen un­ver­kenn­bar. Die schwei­ze­ri­sche In­ter­pre­ta­ti­on zielt al­ler­dings we­ni­ger auf Lu­xus, da­für um­so mehr auf Ori­gi­na­li­tät und Kom­fort: Zel­ten kann je­der; in ei­nem Zir­kus­wa­gen oder ei­nem Sa­fa­ri­zelt näch­ti­gen – das ist schon eher et­was Be­son­de­res. Im schwei­ze­ri­schen So­lo­thurn kön­nen Nost­al­gi­ker zum Bei­spiel in ei­nem Zir­kus­wa­gen über­nach­ten. Er bie­tet Platz für vier Per­so­nen, ist voll­stän­dig wär­me­ge­dämmt und ver­fügt über ei­ne Toi­let­te mit Wasch­be­cken, ei­ne Kü­che so­wie ei­nen ge­müt­li­chen Ess- und Schlaf­be­reich. Und auch für Zelt­freun­de gibt es ei­ne At­trak­ti­on. Das Sa­fa­ri­zelt mit ei­ner mö­blier­ten Wohn­flä­che von 35 Qua­drat­me­ter und ei­ner in­te­grier­ten Kü­che mit Kühl­schrank bie­tet vier bis sechs Cam­pern Platz. www.tcs-cam­ping.ch

Ver­lo­re­nes Ge­päck: Der An­teil der ver­spä­te­ten, be­schä­dig­ten oder ver­lo­ren ge­gan­ge­nen Ge­päck­stü­cke lag im ver­gan­ge­nen Jahr bei 7,3 von 1 000 Ge­päck­stü­cken. Das teilt das Luft­trans­port-ITUn­ter­neh­men SI­TA mit. Zum Ver­gleich: 2013 lag der An­teil bei 6,96 und war da­mit so nied­rig wie noch nie. Seit 2007 ist die Quo­te der fehl­ge­lei­te­ten Kof­fer um 61,3 Pro­zent ge­fal­len. Die meis­ten Zwi­schen­fäl­le (49 Pro­zent) gab es 2014 beim Um­stei­gen von ei­nem Flug­zeug in ein an­de­res.

Auf­ge­passt in Slo­we­ni­en: Ei­ne Maut­vi­gnet­te für die Au­to­bahn ist in Slo­we­ni­en nor­mal. Schein­bar cle­ve­re Ur­lau­ber wei­chen auf Land­stra­ßen aus. Das ist aber nach Er­fah­run­gen des ADAC kei­ne gu­te Idee: Auch auf Land­stra­ßen ge­be es im­mer wie­der au­to­bahn­na­he Ab­schnit­te, die der Vi­g­net­ten­pflicht un­ter­lie­gen, oh­ne dass dies leicht er­kenn­bar sei. Häu­fig steht in die­sen Be­rei­chen die slo­we­ni­sche Po­li­zei – und ver­langt bei Ver­stö­ßen ge­gen die Maut­pflicht ein mit­un­ter ho­hes Buß­geld. Des­halb rät der Au­to­club, lie­ber gleich ei­ne Vi­g­net­te zu kau­fen. Das spart im Zwei­fel Geld und Zeit auf dem Weg in den Ur­laub.

Gro­ße Preis­un­ter­schie­de: Auf vie­len Fern­bus­stre­cken lohnt ein Preis­ver­gleich. Ein Bei­spiel: Das Ver­gleich­spor­tal Fern­bus­se.de hat die Prei­se für 566 Ver­bin­dun­gen auf sie­ben Stre­cken an drei Ta­gen um Os­tern un­ter­sucht – und auf ein und der­sel­ben Stre­cke be­stan­den zwi­schen dem güns­tigs­ten und teu­ers­ten An­bie­ter deut­li­che Preis­un­ter­schie­de. Ei­ne Fahrt von Dort­mund nach Han­no­ver lag et­wa zwi­schen 9 und 24,50 Eu­ro. Ge­ne­rell gilt: Oft sind Ver­bin­dun­gen nur zu be­stimm­ten Zei­ten rich­tig güns­tig. Wer bei den Ab­fahrts­zei­ten fle­xi­bel ist, kann al­so viel Geld spa­ren.

Für den Kli­ma­schutz: Die Ree­de­rei Ai­da Crui­ses und die Or­ga­ni­sa­ti­on At­mos­fai­re bie­ten Kreuz­fahrt­gäs­ten jetzt die Mög­lich­keit, CO2 zu kom­pen­sie­ren. Der Kom­pen­sa­ti­ons­bei­trag soll in ein Kli­ma­schutz­pro­jekt in In­di­en flie­ßen. Bis 2020 sol­len nach den Vor­stel­lun­gen der bei­den Part­ner 20 Pro­zent der Gäs­te zu der frei­wil­li­gen Ab­ga­be be­wegt wer­den. Die Emis­sio­nen von Kreuz­fahrt­schif­fen wer­den von Um­welt­schüt­zern schon lan­ge kri­ti­siert. Das Prin­zip der frei­wil­li­gen CO2-Kom­pen­sa­ti­on gibt es be­reits in der Luftfahrt.

Bes­ser als ein Zelt: Das The­ma Glam­ping ist auf schwei­ze­ri­schen Cam­ping­plät­zen ein gro­ßes The­ma. Vor al­lem bei Fa­mi­li­en kom­men sol­che Un­ter­künf­te an. Foto: Frei

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