Ener­gie­lie­fe­rant und kein Dick­ma­cher

Der Gers­ten­saft ent­hält nicht mehr Ka­lo­ri­en als Li­mo­na­den oder Säf­te

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Freizeit & Ausflüge -

Das

Pfingst­wo­chen­en­de lockt die Men­schen nach drau­ßen in die Bier­gär­ten – und auch wenn der Som­mer noch auf sich war­ten lässt, die Gas­tro­no­men ha­ben sich auf zahl­rei­che Aus­flugs­gäs­te vor­be­rei­tet. Die deut­schen Brau­er emp-

BIER KOMMT OH­NE ZUSATZZUCKER AUS

feh­len für den Fei­er­tags­trunk Bier als ei­ne mög­li­che Al­ter­na­ti­ve zu Säf­ten und sü­ßen Li­mo­na­den. Das gilt vor al­lem in sei­ner al­ko­hol­frei­en Form.

Deut­sches Bier ist nicht nur Vit­amin- und Mi­ne­ral­stoff­lie­fe­rant, son­dern braucht auch ei­nen Ener­gie­ver­gleich mit Säf­ten und an­de­ren Durst­lö­schern nicht zu scheu­en.

Das In­sti­tut für Sport­er­näh­rung Bad Nau­heim hat fest­ge­hal­ten, dass ein knap­per drit­tel Li­ter Bier nur et­wa so­viel Ka­lo­ri­en auf­weist wie ein 0,2l-Glas Ap­fel­saft, Co­la oder Li­mo­na­de. „Gut zu wis­sen, dass deut­sches Bier kei­nen zu­ge­setz­ten Zu­cker ent­hält und schon aus die­sem Grun­de un­ver­däch­tig ist, dick zu ma­chen“, be­merkt der Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Deut­schen Brau­er-Bun­des, Rechts­an­walt Pe­ter Hahn, zu den An­ga­ben der Sport­wis­sen­schaft­ler.

Bier ist mit 43 bis ma­xi­mal 126 Ki­lo­ka­lo­ri­en für ei­nen knap­pen Drit­tel­li­ter durch­aus ver­gleich­bar mit an­de­ren ge­sun­den, durst­lö­schen­den Ge­trän­ken.

Ge­mä­ßig­ter Bier­kon­sum gilt in der Wis­sen­schaft da­her nicht als Ur­sa­che für Über­ge­wicht.

„Oh­ne Reue und in Ma­ßen kann Bier ge­ra­de auch von Men­schen ge­trun­ken wer­den, die sich ei­ner aus­ge­wo­ge­nen und ka­lo­ri­en­re­du­zier­ten Er­näh­rung ver­schrie­ben ha­ben“, er­gänzt Hahn. Auch an­de­re Fak­to­ren, wie ein ho­her Was­se­r­und Mi­ne­ral­stoff­an­teil und so­mit ein gu­tes Was­ser-Elek­tro­ly­tVer­hält­nis ma­chen Bier bei ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren oder nach kör­per­li­cher An­stren­gung zu ei­nem gu­ten Durst­lö­scher.

Man soll­te je­doch tun­lichst auf die al­ko­hol­freie Va­ri­an­te zu­rück­grei­fen, da der Al­ko­hol in dem Ge­nuss­mit­tel vie­le po­si­ti­ve Wir­kun­gen wie­der zu­nich­te­macht.

Zu­sam­men mit ei­ner aus­rei­chen­den kör­per­li­chen Be­tä­ti­gung und ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Er­näh­rung kann der be­wuss­te Bier­ge­nuss die Le­bens­freu­de an­he­ben. So ist ein mit Freun­den ge­mein­sa­mer Be­such ei­nes Bier­gar­tens oder ei­nes an­de­ren Lo­kals seit je­her für vie­le Men­schen ein krö­nen­der Ab­schluss des Ta­ges. Zu dem wer­den die deut­schen Brau­er – auch ge­ra­de un­ter dem wie­der fest­ge­stell­ten, un­be­denk­li­chen Ener­gie-Aspekt – mit ih­ren rund 5 000 ver­schie­de­nen, auch al­ko­hol­frei­en Bie­ren, wei­ter­hin ger­ne bei­tra­gen, merkt Hahn ab­schlie­ßend an.

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