Stil­voll im Be­ruf

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Mode & Stil -

In ei­ner Ab­we­sen­heits­no­tiz soll­te man auf ei­ne Er­klä­rung ver­zich­ten, war­um man nicht am Ar­beits­platz ist. Grün­de wie Krank­heit, Kur­auf­ent­hal­te oder Be­triebs­rats­ta­gun­gen ha­ben dar­in nichts zu su­chen. Dar­auf weist Eti­ket­te-Ex­per­tin Nan­di­ne Mey­den hin. Das wirkt un­pro­fes­sio­nell. Wer al­ler­dings auf ei­ne Mes­se oder ei­nen Kon­gress fährt, darf dies an­füh­ren. Fährt ein Buch­händ­ler et­wa zur Frank­fur­ter Buch­mes­se, er­weckt das beim Kun­den den Ein­druck, dass er über ak­tu­el­le Ent­wick­lun­gen auf dem Lau­fen­den ist.

Tref­fen Be­rufs­tä­ti­ge ei­nen Kun­den zum Ge­schäfts­es­sen, ge­hört es sich nicht, über die Ar­beit zu re­den. Das Tref­fen dient eher da­zu, sich ken­nen­zu­ler­nen und Small-Talk zu ma­chen. Dar­auf weist Im­me Vo­gel­sang von Eti­ket­teTrai­ner In­ter­na­tio­nal hin. Erst ab dem Des­sert ist es in Ord­nung, Ge­schäft­li­ches an­zu­spre­chen.

Stramp­ler oder Spiel­zeug: Dar­an den­ken die meis­ten als Ge­schenk für die Kol­le­gin, die in El­tern­zeit geht. Schö­ner ist es, der Mut­ter et­was Gu­tes zu tun, sagt Ag­nes Ja­rosch, Eti­ket­te-Trai­ne­rin aus Stutt­gart. Das kann ein Mas­sa­ge- oder Pe­di­kü­reGut­schein sein. Denn Ge­schen­ke für das Kind be­kom­men wer­den­de El­tern häu­fig mehr als ge­nug.

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