In neu­en Di­men­sio­nen

Beim Auf­stieg hat der KSC mehr Geld – aber auch hö­he­re Kos­ten

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport -

Soll­te dem Karls­ru­her SC mor­gen der Auf­stieg in die Ers­te Bun­des­li­ga ge­lin­gen, wür­de im Wild­park fast so et­was wie ei­ne neue Zeit­rech­nung be­gin­nen. Schon die Zah­len be­le­gen den gra­vie­ren­den Un­ter­schied zwi­schen der Bel­eta­ge des deut­schen Fuß­balls und dem zweit­klas­si­gem Un­ter­bau. Da­bei ma­chen die Ein­nah­men aus den TV-Gel­dern, mit de­nen der KSC dann rech­nen könn­te, den größ­ten Bro­cken aus. Die­ser Be­trag wür­de sich im Ver­gleich zur ak­tu­el­len Sum­me fast ver­drei­fa­chen: Von der­zeit 7,5 Mil­lio­nen Eu­ro auf 21,1 Mil­lio­nen Eu­ro im Fal­le des Auf­stiegs. Wer­muts­trop­fen in die­sem Fall: Der KSC müss­te dem Rech­te­händ­ler Micha­el Köl­mel da­von 15 Pro­zent (über drei Mil­lio­nen Eu­ro) ab­tre­ten, was die­ser sich bei ei­ner au­ßer­ge­richt­li­chen Ei­ni­gung mit dem da­ma­li­gen KSC-Prä­si­di­um um Prä­si­dent Paul Metz­ger vor fünf Jah­ren hat­te zu­si­chern las­sen.

TV-Gel­der wür­den sich ver­drei­fa­chen

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