Mit „Vor­freu­de“geht’s los

Karls­ru­her „Zel­ti­val“-Ma­cher prä­sen­tie­ren er­neut ei­nen bun­ten Kultur-Mix

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Die Region -

Die schlech­te Nach­richt: Für Pat­ti Smith (21. Ju­li), Hu­bert von Goi­sern (22. Ju­li) und die drei Hau­de­gen Zöl­ler/Am­bros/Nie­de­cken (23. Ju­li) gibt es kei­ne Kar­ten mehr. Die gu­te Nach­richt: Hu­bert von Goi­sern tritt ein­fach noch ein zwei­tes Mal auf (und zwar schon am 1. Ju­li) und auch an­sons­ten gibt es beim tra­di­tio­nel­len Karls­ru­her Zel­ti­val beim Toll­haus sehr vie­le wun­der­schö­ne Konzerte, für die noch ge­nü­gend Kar­ten vor­han­den sind. We­gen des Karls­ru­her Stadt­ge­burts­tags und der vie­len som­mer­li­chen Fei­erTer­mi­ne ha­be man zwi­schen­zeit­lich mal über­legt, das Zel­ti­val in die­sem Jahr ganz aus­fal­len zu las­sen, er­zähl­te Toll­haus-Ge­schäfts­füh­rer Bernd Bel­sch­ner bei der Pres­se­kon­fe­renz. „Sehr vie­le Men­schen“hät­ten ihn und die an­de­ren Or­ga­ni­sa­to­ren dann aber „sehr schnell“da­von über­zeugt, dass dies kei­ne gu­te Idee wä­re. Und so steigt nun al­so im 31. Jahr das 21. Zel­ti­val und wie in all den Jah­ren zu­vor darf man sich auch in die­sem Som­mer auf vie­le klang­vol­le Na­men, auf viel­ver­spre­chen­de Ta­len­te und auf ein­ma­li­ge Auf­füh­run­gen freu­en. Wie kniff­lig die Zu­sam­men­stel­lung ei­nes solch um­fang­rei­chen Pro­gramms sein kann, be­schrieb Bel­sch­ners Kol­le­ge Sebastian Bau. Ter­mi­ne müs­sen hin und her­ge­scho­ben wer­den, mal sagt ein Künst­ler ab, dann wie­der zu, dann kann er nur an ei­nem be­stimm­ten Ter­min usw. Das führt da­zu, dass bis zu­letzt ei­ni­ge Ter­mi­ne frei wa­ren, die erst in der ver­gan­ge­nen Wo­che be­setzt wur­den. So gab der Je­ru­sa­le­mer Folk-Rock-Bar­de Asaf Avi­din bei­spiels­wei­se erst am Di­ens­tag grü­nes Licht für sein Kon­zert am 6. Au­gust. Ei­nen Tag spä­ter wur­den dann auch noch die va­kan­ten Ter­mi­ne am 18. Ju­li (da gas­tie­ren DePhazz aus Hei­del­berg) und am 31. Ju­li (Joe Dris­coll & Sekou Kou­ya­té) mit klang­vol­len und in­ter­es­san­ten Na­men be­setzt. Of­fi­zi­ell geht das Zel­ti­val vom 9. Ju­li bis zum 12. Au­gust, doch wie bei „Das Fest“gibt es auch auf dem Toll­haus-Ge­län­de ei­ne Art „Vor-Zel­ti­val“, das am 1. Ju­li mit dem Zu­satz­kon­zert von Hu­bert von Goi­sern be­ginnt und am 2. und 4. Ju­li mit „Gram­mo­pho­bia“und Y’Ako­to zwei wei­te­re Auf­trit­te un­ter dem Mot­to „Zel­ti­val-Vor­freu­de“bie­tet. Der Kar­ten­vor­ver­kauf ist aus­ge­spro­chen gut an­ge­lau­fen. Mit­te der Wo­che wa­ren schon über 9 000 Kar­ten ver­kauft. Zur Freu­de von Bernd Bel­sch­ner: „So vie­le wa­ren es zu die­sem frü­hen Zeit­punkt noch nie.“

Un­ter dem Mot­to „Swin­ging Come­dy“steht der Auf­tritt der SWR Big­band am 29. Ju­li. Mit da­bei sind (von links) Herr Häm­mer­le (ali­as Bernd Kohl­hepp) so­wie die Lo­kal­ma­ta­do­ren San­die Wol­lasch und Gun­zi Heil. Foto: pr

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