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Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen -

Es sieht nach ei­nem wei­te­ren sehr gu­ten Jahr für die hol­län­di­schen Senk­recht­star­ter von Birth Of Joy aus. Nach der No­mi­nie­rung für den pres­ti­ge­träch­ti­gen Edi­son Pop Award in ih­rem Hei­mat­land und dem er­folg­rei­chen Stu­dio­al­bum „Pri­so­ner“wur­de nun ihr ers­tes Live-Al­bum ver­öf­fent­licht. „Live at Ubu“wur­de wäh­rend zwei­er aus­ver­kauf­ter Shows am 29. und 30. Ja­nu­ar 2015 im Club Ubu in Ren­nes, Frank­reich mit­ge­schnit­ten und über­zeugt mit fast zwei­ein­halb St­un­den feins­tem Psy­che­de­lic-Rock. Be­ein­flusst von Blues und Rock’n’Roll führt uns das Trio zu­rück in die gu­te al­te Zeit von MC5, The Doors und Pink Floyd. Sto­ner-, Grun­ge- und Punk-Ein­flüs­se be­rei­chern die Mu­sik der al­ten Hel­den und las­sen ei­nen ganz ei­ge­nen Stil­mix ent­ste­hen, den Sound von Birth Of Joy. Mit ei­nem Schlag­zeu­ger, der John Bon­hams Sohn sein könn­te, ei­nem Or­ga­nis­ten, der sein In­stru­ment zum Äu­ßers­ten treibt und ei­nem sin­gen­den Gi­tar­ris­ten, der wie ei­ne kraft­vol­le In­kar­na­ti­on von Jim Mor­ri­son wirkt, ka­ta­pul­tiert die Band ih­ren „alt­mo­di­schen“Rock mit so viel Ener­gie in die mo­der­ne Zeit, dass es ei­ne wah­re Freu­de ist.

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