Die Su­che im Netz boomt

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Reise & Urlaub -

Ge­heim­nis aus der Hoch­zeit macht oder es Ver­wand­ten und Freun­den vor­her sagt.“Vie­len ih­rer Kun­den ge­he es dar­um, bei der Hoch­zeit im Aus­land ganz un­ter sich zu sein und den Tag in Zwei­sam­keit zu ge­nie­ßen. Dann al­ler­dings muss auch im Vor­feld ge­klärt wer­den, wo­her die Trau­zeu­gen kom­men, die meist für die Ver­mäh­lung nö­tig sind. „Man braucht im­mer ei­nen gül­ti­gen Rei­se­pass und ei­ne in­ter­na­tio­na­le Ge­burts­ur­kun­de, die man im Stan­des­amt sei­nes Ge­burts­or­tes be­kommt“, sagt Klee. Ei­ni­ge Staa­ten ver­lan­gen ei­ne Mel­de­be­stä­ti­gung oder ein so­ge­nann­tes Ehefä­hig­keits­zeug­nis, bei ge­schie­de­nen oder ver­wit­we­ten Men­schen das rechts­kräf­ti­ge Schei­dungs­ur­teil oder die Ster­be­ur­kun­de. Das Bun­des­ver­wal­tungs­amt hat Bro­schü­ren un­ter dem Ti­tel „Deut­sche hei­ra­ten in…“her­aus­ge­bracht, in dem die Ehe­schlie­ßungs­be­stim­mun­gen in den ver­schie­de­nen Län­dern zu­sam­men­ge­fasst sind. Im Re­gel­fall ist ei­ne Ehe, die im Aus­land ge­schlos­sen wur­de, in Deutsch­land wirk­sam, „wenn die Ge­set­ze des Lan­des be­ach­tet wer­den, in dem ge­hei­ra­tet wur­de“, sagt Ban­gert. „Ei­ne Re­gis­trie­rung ei­ner im Aus­land ge­schlos­se­nen Ehe beim deut­schen Stan­des­amt ist nicht vor­ge­schrie­ben“, er­gänzt ein Spre­cher des Aus­wär­ti­gen Am­tes in Berlin. Den­noch mel­den vie­le Ehe­leu­te die im Aus­land ge­schlos­se­ne Ver­mäh­lung: „Die meis­ten wol­len im Fi­nanz­amt die Steu­er­klas­se än­dern und wer­den nach dem Ein­trag ins Mel­de­re­gis­ter ge­fragt“, sagt Ban­gert. Das In­ter­net wird im­mer häu­fi­ger zur Pla­nung und Bu­chung von Ur­laubs­rei­sen ge­nutzt. Drei von fünf Deut­schen (60 Pro­zent) ha­ben be­reits im Netz nach In­for­ma­ti­on über ih­ren Ur­laub ge­sucht. Das zei­gen Er­geb­nis­se aus der Rei­se­ana­ly­se der For­schungs­ge­mein­schaft Ur­laub und Rei­sen (FUR). Und 41 Pro­zent der Deut­schen ha­ben das In­ter­net so­gar schon für die Bu­chung ge­nutzt. Noch deut­li­cher sind die Wer­te, wenn aus­schließ­lich die Men­schen ein­be­zo­gen wer­den, die das In­ter­net nut­zen. Von ih­nen ha­ben sich 91 Pro­zent on­line über Ur­laubs­rei­sen in­for­miert. Und 79 Pro­zent ha­ben Rei­sen im Netz ge­bucht.

Gran­dio­se Ku­lis­se für das Hoch­zeits­fo­to: Wer im Aus­land – wie hier auf Mau­ri­ti­us – hei­ra­ten möch­te, muss sich vor­her gut über die Be­din­gun­gen in­for­mie­ren. Fo­to: Ho­ney­moon High­lights

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