Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - Avs/AFP

(54, „Pick­nick der Fri­seu­re“) mei­det Auf­zü­ge. „Der Fahr­stuhl ist mir nicht ge­heu­er“, sag­te die Au­to­rin den „Pots­da­mer Neu­es­ten Nach­rich­ten“. Aus­lö­ser sei ein „trau­ma­ti­sches Er­leb­nis“in ei­nem Mos­kau­er Ho­tel zu So­wjet­zei­ten: „Die Leu­te quetsch­ten sich zu zehnt in ei­nen Fahr­stuhl für fünf, al­le hat­ten di­cke Pelz­män­tel an, ich krieg­te so schon kaum Luft. Und dann blieb die­ses Ding plötz­lich ste­cken.“Die­se 15 oder 20 Mi­nu­ten im Lift wirk­ten bis heu­te nach.

hat nach mehr als zehn Jah­ren sei­ne Zeit bei den bri­ti­schen Streit­kräf­ten of­fi­zi­ell be­en­det. Nach An­ga­ben des Ken­sing­ton-Pa­lasts wird sich der 30Jäh­ri­ge in den kom­men­den drei Mo­na­ten für den Na­tur- und Tier­schutz in Na­mi­bia, Tan­sa­nia, Botsua­na und Süd­afri­ka ein­set­zen. Un­ter an­de­rem wer­de er mit Wald­hü­tern ar­bei­ten, um Ele­fan­ten und Nas­hör­ner vor Wil­de­rern zu schüt­zen. Ab dem Herbst wird sich Har­ry dann eh­ren­amt­lich um kran­ke oder ver­wun­de­te Ar­mee­an­ge­hö­ri­ge küm­mern. „Cap­tain Wa­les“, wie Har­ry in der Ar­mee ge­nannt wur­de, hat­te be­reits im März be­kannt ge­ge­ben, dass er sei­ne Kar­rie­re bei den Streit­kräf­ten be­en­den wer­de. Die An­kün­di­gung kam für vie­le über­ra­schend, weil der 30-Jäh­ri­ge schon seit sei­ner Kind­heit zur Ar­mee woll­te und dort sehr zu­frie­den schien.

wur­de nicht durch sei­ne Kunst, son­dern durch ein Lied sei­nes Bru­ders Udo Jür­gens be­rühmt. Lan­ge ha­be nie­mand ge­wusst, dass die bei­den ver­wandt sei­en, sag­te der Künst­ler in der Ra­dio-Bre­men-Talk­show „3nach9“. „Dann kommt die­ses Lied, und mit ei­nem Schlag ist der Bru­der von Udo Jür­gens ei­ner der be­kann­tes­ten Ma­ler in Deutsch­land, oh­ne dass man sei­ne Bil­der kennt.“Als das Lied „Mein Bru­der ist ein Ma­ler“1977 er­schien, hät­ten man­che Leu­te so­gar ge­dacht, er ha­be nur des­we­gen mit der Ma­le­rei be­gon­nen. Udo Jür­gens, der mit bür­ger­li­chem Na­men Udo Jür­gen Bo­ckel­mann hieß, starb im ver­gan­ge­nen De­zem­ber mit 80 Jah­ren an Herz­ver­sa­gen. Sein Bru­der Man­fred hat den wei­ßen Mar­mor­flü­gel auf dem Wie­ner Zen­tral­fried­hof ent­wor­fen, in dem die Ur­ne des Sän­gers ruht.

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