Ho­he Pro­mi-Dich­te: Die schril­le Fa­mi­lie Och­senk­necht

Bei den Och­senk­nechts sind mitt­ler­wei­le al­le be­rühmt – zu­min­dest ein biss­chen

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite - Katja Heins

Wer Och­senk­necht hört, denkt längst nicht mehr nur an Schau­spie­ler Uwe (59). Schon al­lein we­gen der exo­ti­schen Vor­na­men fal­len ei­nem un­wei­ger­lich auch sei­ne Kin­der ein: Ji­mi Blue, Wil­son Gon­za­lez und Che­yenne Sa­van­nah. Rich­tig gut mer­ken kann man sich die Na­men selbst al­ler­dings nicht, nur, dass sie aus­ge­fal­len sind. Und so gibt es auch in den Me­di­en öf­ter Ver­mi­schun­gen wie Che­yenne Blue oder Ji­mi Gon­za­lez. „Och­senk­necht ist so ein grund­sätz­lich häss­li­cher Na­me, den kann man nur mit so ei­nem Vor­na­men wie­der gut­ma­chen“, ver­tei­dig­te Mut­ter Na­ta­scha die Wahl vor we­ni­gen Wo­chen in ei­nem In­ter­view. Al­le drei Kin­der ha­ben Va­ters vol­le Lip­pen ge­erbt – und wohl auch sei­ne Lei­den­schaft fürs Ram­pen­licht: Be­kannt wur­den die Jungs 2003 durch den Kin­der­film „Die Wil­den Ker­le“. Wil­son Gon­za­lez (25) ist mitt­ler­wei­le Sän­ger – in ei­ner ei­ge­nen Band. Er spiel­te im Herbst im „Tat­ort“und gera­de in ei­nem Ki­no­film mit. Bru­der Ji­mi Blue (23) hat ei­ne ei­ge­ne T-Shirt- und Ka­pu­zen­pull­over-Kol­lek­ti­on her­aus­ge­bracht. Che­yenne Sa­van­nah wie­der­um gilt in Berlin als „It-Girl“. Der „Bun­ten“of­fen­bar­te die 15-Jäh­ri­ge im ver­gan­ge­nen Som­mer ih­ren Be­rufs­wunsch: Ei­ne Kar­rie­re als Mo­dell. Und dann wä­re da noch Roc­co Stark (29), der ja auch zur Fa­mi­lie ge­hört. Bit­te wer? Der ge­lern­te In­dus­trie­me­cha­ni­ker nahm 2012 an der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“teil und er­lang­te da­durch ei­ne ge­wis­se Be­kannt­heit. Er ist nicht aus Uwes Ehe mit Na­ta­scha her­vor­ge­gan­gen, son­dern aus ei­ner frü­he­ren Ver­bin­dung: Meh­re­re Jah­re war Uwe mit der Künst­le­rin Ro­sa­na del­la Por­ta zu­sam­men. Bei ihr wuchs Roc­co auch auf. Mit Kim Gloss ali­as Deb­kow­ski (22), die Roc­co im Dschungelcamp ken­nen­lern­te, hat er Toch­ter Ame­lia. Zur Ge­burts­vor­be­rei­tung mach­ten die bei­den 2013 beim RTL-TVSpe­cial „Hil­fe, wir krie­gen ein Ba­by“mit. Uwe Och­senk­necht ist al­so be­reits Opa. Doch darf die Klei­ne den eher als ei­tel gel­ten­den Schau­spie­ler auch so nen­nen? „Ja, klar. Für Kin­der ist es schö­ner, wenn sie Opa sa­gen“, ver­si­cher­te der 59Jäh­ri­ge kürz­lich. „Es gibt ja auch sol­che Opas und sol­che. Das darf man nicht am Na­men fest­ma­chen.“Dass sei­ne Kin­der ihn „Pa­pa“nen­nen, sei für ihn einst eben­falls ge­wöh­nungs­be­dürf­tig ge­we­sen. 2009 ging sei­ne Ehe mit Na­ta­scha (50) nach 20 Jah­ren in die Brü­che, bei­de ha­ben mitt­ler­wei­le neue Part­ner. „Zu- nächst muss­te ich mich wie­der an Nä­he ge­wöh­nen. Ich war wie aus­ge­hun­gert, fühl­te mich wie ein Schwamm und ha­be sei­ne Zärt­lich­keit und sei­ne Be­rüh­run­gen förm­lich auf­ge­saugt“, sag­te Na­ta­scha 2012 der „Bun­ten“über ih­re Be­zie­hung mit dem 19 Jah­re jün­ge­ren Fuß­bal­ler Umut Ke­kil­li. Der be­rich­te­te in der­sel­ben Il­lus­trier­ten so­gar von Ver­lo­bung. Ge­fei­ert wur­de auf ei­nem McDo­nald’s-Park­platz. Im ver­gan­ge­nen De­zem­ber folg­te die Tren­nung, dann wie­der die Ver­söh­nung. Zur­zeit ze­le­brie­ren Na­ta­scha und Umut ihr Lie­be­sCome­back in den so­zia­len Me­di­en. Na­ta­scha ist aber längst mehr als „die Freun­din“oder „die Ex von“: Nach der Tren­nung von Uwe hat sie dar­an ge­ar­bei­tet, pro­mi­nent zu blei­ben. Fern­seh­zu­schau­er ken­nen sie aus Sen­dun­gen wie „Shop­ping Queen“. Auch Uwe scheint wie­der glück­lich. „Mir wur­de ein En­gel ge­schickt“, sag­te er im Herbst 2013 über sei­ne 18 Jah­re jün­ge­re Freun­din Ki­ki – die Na­ta­scha im Üb­ri­gen äu­ßer­lich sehr äh­nelt. „Ich den­ke, man muss manch­mal auch wie­der so tun, als hät­te man sich vor ei­ner Wo­che ken­nen­ge­lernt“, das ist für Uwe heu­te wich­tig. Wei­te­re Kin­der will er nicht. Be­reits 2012 ver­si­cher­te er: „Jetzt ist der La­den dicht.“

Fo­to: avs

Bunt und schrill: Die Fa­mi­lie Och­senk­necht mit Wil­son Gon­za­lez, Uwe, Che­yenne, Sa­van­nah, Ji­mi Blue und Na­ta­scha im Jahr 2008 bei ei­ner Film­pre­mie­re.

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